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Musik und Songtext

Ein Musikstück besteht nicht nur aus gespielten Instrumenten und Gesang. Ein Lied besteht aus einem Herz, einer Seele und einer Geschichte. Ein Mix dieser Komponenten ergibt: Musik.

Hin und wieder frage ich mich, was für die Hörer von Musik wichtig ist. Ist es der Text? Ist es die reine Musik? Ist es beides zusammen? Stört sogar Gesang? Oder ist Gesang ok, aber der Text egal?

Für mich persönlich muss der Song alles haben.

  • Gute gespielte Musik – Sie kann einfach sein, oder komplex, aber sie muss das gewisse Etwas haben, was mich berührt, mich verzückt und mitgehen lässt
  • Toller Text – der Text muss etwas aussagen, etwas erzählen, mich träumen und Geschichten erleben lassen
  • Die Atmosphäre – ist eine Mischung aus Text und Musik. Düster? Spaßig? Kritisch? Optimistisch? Der Song kann düster gespielt, aber fröhlich gesungen sein. Er kann auch umgekehrt fröhlich gespielt sein und einen sehr kritischen Text haben
  • Eine Geschichte – erzählt der Song eine Geschichte, die so fesselnd ist, dass das Lied zwar genial ist, aber nicht immer hörbar, hat er trotzdem alles richtig gemacht
  • [hier weitere Punkte einsetzen]

Nun würde mich mal interessieren, was Ihr so an Songs gut findet, was Ihr braucht und was nicht und was für Euch das Lied komplett ausmacht.

Rock on
Do

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MMXIV

Willkommen im Jahr 2014. Willkommen auf heunihome. Willkommen bei frischem Design. Willkommen alle zusammen.

Willkommen im Jahr 2014. Ich hoffe, Ihr habt alle tolle Weihnachten verbracht, den Jahreswechsel genossen und das Jahr gut gestartet. Ich hoffe, Euch wird es allen super gehen und Ihr werdet viele schöne Begegnungen haben.

Blog
Es gab im Dezember eine große Artikelserie, worauf ich wirklich wenig Resonanz bekommen habe, obwohl viel Arbeit darin steckt und auch einige Gastautoren wahnsinnig tolle Beiträge geliefert haben: Der Adventskalender mit dem Namen 24 Begegnungen. Hat das Ganze Euch nicht gefallen, gibt es Anregungen oder seid Ihr einfach voll zufrieden damit und habt es genossen, ohne etwas zu sagen?

Musik
Wir haben 2014 und es wird es wieder einige tolle musikalische Veröffentlichungen geben, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Zum einen ist da die neue Langspielplatte von Schandmaul mit dem wohlklingenden Namen Unendlich. Ich habe mir natürlich die Ltd. Super Deluxe Version bestellt. Sehr teuer, aber viel Inhalt. Ich bin sehr gespannt.

Dann wirft das neue Album von Subway to Sally seinen Schatten voraus. Mitgift – Mördergeschichten wird es heißen und erscheint im März.

Ob der von mir sehr geschätzte Musiker Gregor Meyle etwas Neues veröffentlicht, ist mir noch nicht bekannt. Außerdem bringt die Letzte Instanz im Oktober das Album “Im Auge des Sturms” heraus und Bruce Springsteen kommt mit “High Hopes” im Januar daher. Es wird natürlich noch einiges mehr erscheinen, aber soweit vorgreifen wollte ich da nicht.

Serien
Ich als großer Serienfan bin natürlich fleißig am schauen. “Breaking Bad” habe ich beendet (evtl. gibts noch ein Review) und da muss natürlich etwas Neues her. Parallel laufen momentan “Heroes” (sehr gut gemacht), “Akte X” (ich liebe das Flair), “Sherlock” (wahnsinnig gut) und “Game Of Thrones” (episch) und bereit steht noch “Battlestar Galactica” sowie ein großes Angebot auf Watchever. Habt Ihr Empfehlungen, was ich unbedingt gesehen haben muss?

Filme
Ich freue mich auf das Kinojahr 2014. “Der Hobbit: Hin und zurück”, “The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro” und “The Lego Movie” sind nur einige, die ich auf jeden Fall sehen möchte. Was sind Eure Favoriten?

Spiele
Momentan zocke ich “Mass Effect 3″ und “Der Herr der Ringe – Der Krieg im Norden” auf der Playstation 3. Spannend wird sicherlich “Murdered: Soul Suspect”, was bald erscheinen soll. Sonst habe ich noch nichts auf dem Plan. Habt Ihr irgendwelche Ideen?

Brettspiel-technisch habe ich von meiner Freundin zu Weihnachten “Puerto Rico” geschenkt bekommen, was wir bald unbedingt anspielen wollen. Pen&Paper geht auch weiter, Dungeons & Dragons, Shadowrun und Cthulhu heißen unsere Freunde.

Bücher
Momentan lese ich “Die Flüsse von London” von Ben Aaronovitch. Auf dem Nachttisch liegt noch “Planetenwanderer” vom Game Of Thrones Autor George R.R. Martin, worauf ich wirklich sehr gespannt bin. Diverse Drei ???-Bücher, “Die Zwerge”, “Der Hobbit” und anderes Zeugs säumen das Ganze. Ich habe mir vorgenommen, mehr zu lesen. Mal sehen, ob es klappt.

Hörspiele
Gabriel Burns wird weitergehört, die Drei ??? sind natürlich immer am Start und Einzelhörspiele, wie z.B. von der Lauscherlounge werden wieder auf den iPod gezogen und im Auto gehört. Ich freue mich.

Fazit
2014 wird in Sachen Unterhaltung genauso spannend wie 2013. Also los geht’s.

Rock on
Do

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Wir berauben uns unserer Abenteuer

Die Zeitungsdebatte geht weiter. Am Tisch sitzen und ein groß geratenes, auf Papier gedrucktes Stück Weltgeschichte lesen und dabei seinen Kaffee schlürfen? Der Buchhandel ist tot. Stationäre Läden, in denen man stöbern kann, werden Geschichte sein? Musik auf Datenträgern stirbt aus. Schön gestaltete Alben, sei es auf CD oder Vinyl, werden dem Download weichen? Ich sage: Hoffentlich nicht!

Es gibt zu allem Vor- und Nachteile, die ich durchaus einsehe, die ich nachvollziehen kann und die viele gute Argumente mitbringen. Dennoch bin ich der Meinung, das wir nur teilweise den richtigen Weg gehen.

Zeitungen

Die immer schneller werdende Welt bringt und braucht Informationen, die so fix wie möglich an jeden Interessierten weitergeleitet werden müssen. Die Auflagen der gedruckte Zeitungen schrumpft, was nicht zuletzt daran liegt, dass Zeitungs-Apps und Websites den schnellen Informationsbedarf besser befriedigen, als das Kaufen einer Zeitung am Kiosk oder im Buchhandel. Dies ist okay und durchaus nachvollziehbar. Margen werden erhöht durch den fehlenden Vertrieb, den Druck und die Kosten für die Verteilung. Doch was ist mit dem Abenteuer Zeitung lesen? Das Aufschlagen eines riesigen Tageblatts (oder das gemütlichere Lesen im Halben Berliner Format) hat doch schon noch etwas Magie. Kaffee, Tee, Brötchen und Zeitung. Diese Vorstellung hat etwas. Was ist also die Lösung? Täglich App-Zeitung und am Wochenende Gedrucktes? Ich weiß es nicht. Vorteile überwiegen hier den Nachteilen.

Bücher

Wie schön war es als Kind, mit einem Buch unter der warmen Bettdecke zu liegen, nur das Nachtlicht an, die Abenteuer lesend kurz vorm Einschlafen? Wie schön ist es heute, mit einem Buch auf der Couch zu liegen und den Geschichten zu folgen, sich eine Welt im Kopf aufbauend andere Orte zu besuchen? Platz sparen? Leichter umziehen? Mobil lesen? Finde ich gut. E-Book-Reader sind praktisch, funktionell, leicht und unglaublich hübsch. Aber was ist mit der Magie des Buches? Was ist mit dem Geruch, dem Cover, dem Papier, dem Knistern? Was gibt es schöneres, als in einem Buchladen in jeder Sparte zu stöbern? Krimis, Thriller, Fantasy, Horror. Alles ist parat, alles ist schön aufgebaut. Ein Buchladen hat diese Magie. Ein Online-Shop nicht. Definitiv nicht. Klar, dort kann ich anlesen, kaufen und schwups, ist das Buch auf meinem Reader. Aber wo bleibt das Abenteuer eines Buchhandels? Es zerfällt zu elektronischem Staub. Ihr könnt mir erzählen was ihr wollt, schön ist das nicht mehr. Vor- und Nachteile sind hier für mich gleich auf, wobei das gedruckte Buch noch eine Plus für das Stöbern im Buchladen erhält. Und ein persönliches Plus für meinen eigenen Geschmack: Denn ich habe lieber ein gedrucktes Buch in der Hand.

Musik

Früher ist man in einen Plattenladen gelaufen, hat sich Schallplatten oder CDs angesehen, hat reingehört, hat das Cover begutachtetet und die Scheibe schließlich gekauft. Heutzutage geht man online, hört sich die Musik an und lädt sie runter. Evtl. findet man noch Empfehlungen zu ähnlicher Musik und lädt diese ebenso. Datei heruntergeladen, sie gehört mir. Doch wie definiert Ihr das Besitzen einer Datei? Diese Datei ist online oder auf meinem Rechner verfügbar, aber nie physisch vorhanden. Es sind nur ein paar MB auf einem Datenspeicher. Eine Schallplatte oder eine CD halte ich in den Händen, kann den Geruch von frisch bedrucktem Cover wahrnehmen, kann das Booklet lesen und das ganze Album schön in mein Regal stellen. Ich kaufe persönlich alle meine Lieblingskünstler auf CD und fast immer die Special Edition. Downloaden ist für mich mit einem Gefühl verbunden, dass ich zwar nun die Musik habe, aber von mir aus nichts für die Musik gegeben habe (außer ein Knöpfchen gedrückt). Ich als Musiker habe auch das Gefühl, dass nur Musik nicht genug ist. Ich will meine Texte abgedruckt wissen, schöne Fotos und Danksagungen im Booklet haben und etwas anfassen können. Denn es reicht mir nicht, meinen Rechner anzufassen. Vor- und Nachteile beider Seiten? Für mich ein Plus zum physischen Medium, für die nächste Generation wohl nicht mehr.

Fazit

Ganz klar: Ich bin altmodisch. Aber das macht nichts. Denn ich erlebe (rein subjektive) Abenteuer. Mit einer Zeitung, einem Buch und einer CD. An einem Tisch mit Kaffee, im Laden, vor meinem CD Spieler. Irgendwann werden mir diese Abenteuer gestohlen. Fortschritt vor Feeling. Rein subjektiv. Für mich.

Rock on
Do