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Träumen ist schwer

Als Leidenschaft bezeichnet man etwas, für das man brennt, für das man alles gibt und für das man tief im eigenen Inneren einen großen Raum zur Verfügung stellt. Träume sind etwas, das man sich über alles wünscht, wo man dem Unrealistischen Flügel verleiht und wo man sich fallen lässt. Leidenschaft und Träume liegen nah beieinander. Doch träumen ist schwer.

Denn wer in einem Land wie Deutschland einen Traum hat, der an gewissen Normen vorbeigeht, hat es grundsätzlich schwer, diese zu verwirklichen. Unmöglich ist nichts. Und der weit verbreitete Satz “Wer an sich glaubt, schafft es auch” ist zwar vollkommen korrekt, aber dennoch vollkommen falsch. Denn wer an sich glaubt und alles dafür gibt, dass ein Traum in Erfüllung geht, hat immer noch Stolpersteine im Weg, manchmal sogar Berge, die einfach zu schwer zu erklimmen sein könnten.

Ein Mann träumt davon, Schreiner zu werden. Er macht die Schule fertig, sei es mit oder ohne Abitur, sucht sich eine Ausbildungsstelle und wird Schreiner. So einfach geht es zwar nicht, aber es ist leichter als das zweite Beispiel. Eine Frau träumt davon, Musikerin zu werden. Sie lernt ein Instrument, gründet eine Band, verschafft sich regionale, kleine Auftritte und steckt viel hart verdientes Geld (eines Nebenjobs) in die Musik. Doch Plattenfirmen, Konzertveranstalter, Labels – alle wollen daran verdienen, falls, ja falls sie die Band überhaupt in ihr Portfolio aufnehmen. Beim Künstler kommt zwar in gewissen Maßen Geld an – doch die Musik zum Beruf machen – dafür reicht es meist nicht, also wie soll dies gehen? Auf regulärem Wege gibt es da nichts – man muss es sich erarbeiten. Was auch gut ist und so sein soll, denn harte Arbeit führt meist zu guten Ergebnissen – aber dennoch werden hier mehr Stolpersteine aufzufinden sein, als beim Schreinerlehrling.

Manche Träume sind nun mal etwas schwerer zu verwirklichen als andere und Geld ist dabei der härteste Gegner. Deshalb fordere ich alle, die sich angesprochen fühlen, dazu auf: Lasst die Künstler träumen und helft ihnen, diese Träume zu verwirklichen. Es lohnt sich. Und alle Künstler sollen hart an sich arbeiten um gute Kunst zu liefern. So geht beides wie ein Zahnrad ineinander über und wird zu einem tollen, großen Ganzen.

Rock on
Do

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Sag einfach “Ja!”

Diesmal ein Gedicht zum “Danke” sagen. Für liebe Menschen. Für alle Freunde. Für sie. Für immer. Yeah!
Do

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Du hast mich aus der Traurigkeit gerissen,
und Feuer hinterlassen,
ich würde Dich vermissen,
wir würden so viel verpassen.

Drum bleib einfach da,
wenn ich Dich frage,
sag einfach “Ja!”.