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Von Astronauten, Piloten und Schauspielern

Jeder kennt das: Man hat als Kind Träume. Man möchte Pilot werden, Astronaut oder Rockstar. Ich will seit meinem 10. Lebensjahr Schauspieler werden. Momentan spiele ich Laientheater im Theaterensemble Musenkeller. Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen in diesem kleinen Keller vor 50 bis 60 Mann ein Stück auf zu führen. Diese Atmosphäre, die Resonanz und die Kraft des Publikums ziehen mich in den Bann. Klar, vor jeder Aufführung kribbelt es und man ist aufgeregt, aber es macht irre Spaß. Und bei der Premiere zittern mir sogar die Knie.

Dennoch, ich möchte gerne meinen Lebensunterhalt mit Schauspielerei verdienen. Filmschauspieler, nicht Theaterschauspieler.
Was ich, da ich ja ein großer Hörspiel-Fan bin, auch für mich entdeckt habe, ist die Arbeit mit meiner Stimme. Schon immer als Clown meiner Clique bekannt, habe ich die letzten Jahre stimmlich viel gelernt und einiges mit meiner Stimme ausprobiert. Hörspielsprecher, Synchronsprecher und Sprecher im allgemeinen wäre also auch etwas für mich.

Ich musste aber leider auch die Erfahrung machen, dass es ohne in Medienzentren wie Berlin oder Köln zu wohnen, eine Schauspielschule besucht zu haben oder auf dem Schulhof von Agenten angesprochen zu werden so gut wie unmöglich ist, in diese Szene aufgenommen zu werden.
Klar, teilweise verstehe ich das. Castings, Vorsprechen, Gelerntes umsetzen. Alles elementare Dinge. Ich bin aber auch niemand, der in TV Shows geht, vorspricht und sich damit zum Affen der Nation macht. Und auf Formate, die Vormittags im TV laufen habe ich auch keine Lust. Ich mag anspruchsvolle Formate, ich will Geschichten erzählen und die Zuschauen dazu bringen, nach einem Film beim Einschlafen daran zu denken, was sie tun würden, wenn sie der Held des Films wären. Lustige Vorstellng, wenn ein Zuschauen nachts vor seiner Freundin steht und schreit: “Superman ist da, ich rette Dich, nicht runterfallen!”
Dennoch gibt es genug Jungschauspieler, die es auch ohne Schule geschafft haben.

Warum ich das Ganze schreibe? Es musste mir mal von der Seele.
Ich verbeuge mich.
Do

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Das Kind in Dir – Abschnitt 1 – Die Auswertung

Abschnitt 1 – Spielsachen ging zu Ende und hat eine für mich absolut überraschend gute Resonanz gebracht. Ich freue mich riesig über die vielen Teilnehmer und hoffe, dass es in der nächsten Runde (Start: Samstag, 20. Februar) noch mehr Leute bei der Aktion teilnehmen.

Nun folgt auch noch mein Beitrag zum Thema Spielsachen und danach geht es an die Auswertung.

Platz 3: Actionfiguren
M.A.S.K. Autos konnten sich durch Drücken auf Knöpfe oder Auslösen von Mechanismen verwandeln. Ich habe stundenlang Abenteuer mit den Autos und deren Minifiguren erlebt und Gut gegen Böse spielen lassen.
He-Man und sein Gefolge und Gegenspieler, Batman und Peter Pan waren natürlich auch meistens dabei. Die Fantasie wuchs und wuchs, die Figuren bekamen Leben eingehaucht und waren ein Teil von mir. Es war schön.

Platz 2: Nintendo
Ich habe bis aud die erste Konsole von Nintendo (NES) jede Konsole besessen oder besitze sie noch. Ich bin ein Nintendo-Jünger und habe Playstation, Megadrive oder XBOX immer gemieden. Mir waren Mario, Link, Zelda und Yoshi immer lieber.
Angefangen hat alles mit dem Game Boy (Super Mario, ohne Speichermöglichkeit), Tetris oder Mega Man.
Nach dem Super Nintendo (immer noch durch die vielen guten Rollenspiele wie Terranigma, Secret of Evermore und Co. und dem genialsten Super Mario ever (Super Mario World) eine der besten Konsolen jeher) ging es weiter mit dem N64, dem Gamecube und momentan der Wii.
Stetige Begleiter auf jeder Konsole: Super Mario und Luigi, Zelda, Mario Kart.

Platz 1: Lego
Es verging kein Tag, an dem ich nicht mit Lego gespielt habe. Ich war kein Raumfahrer, kein Ritter, kein Pirat und auch kein Abenteurer – ich war stets Stadtbürger.
Shell Tankstelle, Restaurant, Traumhaus mit Pool, Dragster Werkstatt, Polizeistation, Feuerwehr, Yacht-Hafen, Wasserschutz-Polizei uvm.
Meine liebsten Figuren waren die Polizisten, die stets viele Gangster jagten und sich Verfolgungsjagden lieferten.
Manchmal wünsche ich mir, dass ich einen extra Raum hätte, wo ich all dies nochmals aufbauen könnte.
Wer weiß – irgendwann baue ich mir ein Haus und werde einen extra Raum nur für mein Lego benutzen. Wenn meine Freundin mich lässt.

Und nun zur Auswertung des ersten Abschnitts und den Top Spielsachen:

Ganz weit vorne sind natürlich die guten alten Kuscheltiere. Ich glaube fast jedes Kind hatte damals ein paar oder auch ein paar mehr davon und, hoffe ich, meistens auch ein Lieblingskuscheltier. Das ganze Bett voll, kuscheln vor dem Einschlafen, Küsschen geben. So sind Kinder eben. Und auch ein paar große Kinder ;)

Ob Carrera Bahn, Carrera Strax, Modelbahn oder Holzeisenbahn – der Mythos Eisenbahn/Autos geht auch an Kindern nicht vorbei, so dass einige von Euch damit Ihre Zeit verbracht haben.

Die guten alten Transformers. Kinder sind immer fasziniert, wenn sich irgendetwas verwandeln kann. Optimus Prime, der Anführer – wer ihn besaß war der King.

Barbie. In den meisten Fällen, aber nicht immer, von den Mädchen bespielt. Barbie und Ken. Mehr braucht man nicht zu sagen, jeder kennt sie. Ein Spielmythos.

Game Boy, Konsolen und Videospiele. Der neueste Trend. In den 80ern. Jeder wollte es, nicht jeder hatte es. Aber die Faszination ist noch bis heute geblieben.

kommen wir aber nun zum absoluten Platz 1. Lego. Die bunten Bausteine, die bis heute unverwechselbar geblieben sind. Raumfahrten waren plötzlich möglich, die Raumpolizei brachte die bösen Piraten in den städtischen Knast, in dem sie dann wiederum von Rittern befreit wurden. Herrlich.

Eine weitere Auswahl, in loser Reihenfolge und unvollständig, sind noch folgende Spielsachen genannt worden:

Playmobil
ATARI
Autos
Werkzeugkasten
Puppen
Gesellschaftsspiele
Furby
Tamagotchi
Polly Pocket
Bälle
Malen
Monchichis
Fahrrad fahren
Rollschuhe/Rollerskates
Wasserpistolen
Ü-Ei Figuren
Trolle
Straßenspiele

Die nächste Runde startet Samstag. Ich danke Euch fürs mitmachen. Schaut auf jeden Fall nochmal bei allen Mitstreitern vorbei und lest, was sie so schreiben. Evtl. fällt Euch noch etwas ein, was Ihr ebenfalls in Eurer Kindheit gemacht habt.
Do

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Das Kind in Dir – Abschnitt 1

Gespannt warten einige von Euch auf den Start des Projekts. Nun ist es endlich soweit.
Das Kind in Dir startet mit Abschnitt 1.
Was ist das Kind in Dir? Wie kann ich mitmachen? Ganz einfach: Lest Euch die Projektbeschreibung durch und macht einfach mit.

Ich gebe gleich ein Thema vor, zu Dem Ihr einen Beitrag auf Eurem Blog veröffentlichen könnt (bitte mit Backlink auf diesen Artikel zwecks Zusamenfassung am Ende durch mich). Nachdem Ihr dann in Erinnerungen geschwelgt habt und evtl. sogar welche hervorgerufen habt, die Ihr aktuell nicht mehr im Kopf hattet, werde ich nach einem Zeitraum von zwei Wochen (Abschnitt 1 endet am 13. Februar) eine Zusammenfassung aller Beiträge schreiben.

Und nun kann es los gehen (Trommelwirbel), das erste Thema für Das Kind in Dir lautet: Spielsachen.

Ich wünsche Euch viel Spaß und freue mich auf Eure Beiträge.
Do

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Das Kind in Dir – Projektbeschreibung

Das Kind in Dir Logo
Das Kind in Dir. So wird das Blog-Projekt heißen, welches ich in dem Artikel Kindheit schon angekündigt hatte.

Nun die geplanten Eckdaten:

  • Eine Runde startet mit der Vorgabe eines Überthemas von mir (bspw. Trickserien)
  • Jeder Teilnehmer schreibt auf seinem Blog einen Artikel zu dem aktuellen Thema, schwelgt in Erinnerungen und freut sich seines Lebens. Denn das Recherchieren des Themas und Reflektieren auf die eigene Kindheit/Jugend wird einige “Ahs” und “Ohs” hervorrufen ;). Innerhalb des Beitrag kann gerne eine Top 3 oder Top5 erstellt werden. Achtet aber bitte darauf, dass eine Top-Liste niemals über eine Top 10 hinausgeht, da es sonst zu viel wird.
  • Ein Backlink auf den Ausgangsartikel auf diesem Blog wäre sehr nett. Evtl. wird das Interesse Eurer Lesern geweckt und sie machen auch noch mit. Durch den Backlink erfahre ich außerdem von Eurem Beitrag und kann in der Zusammenfassung darauf eingehen
  • Nach dem Rundenzeitraum von zwei Wochen (in Zahlen 2 Wochen) fasse ich in einem Runde-ist-beendet-Beitrag alle Blogbeiträge von Euch zu einem kleinen Fazit zusammen. So werden evtl. Erinnerungen der anderen Teilnehmer geweckt oder sie lernen etwas neues kennen.
  • Je nach Thema gibt es eine Bonusaufgabe, die man nicht bearbeiten muss, aber kann. Es könnte z.B. die Beschreibung einer Trickserie-Lieblingsfolge sein oder so etwas in der Art.
  • Jeder Teilnehmer kann Runden aussetzen oder quer einsteigen.
  • Illegale, rechtsradikale oder sonstwie beschissene Inhalte sind nicht erlaubt.
  • Ich werde natürlich auch teilnehmen ;)
  • Wer noch Ideen hat, kann sie mir gerne mitteilen. Das Projekt ist noch so frisch, dass es noch um einiges verbessert werden kann
  • Das oben stehende Logo ist das offizielle Projekt-Logo und kann gerne frei verwendet werden
  • Wann geht es los? Dieses Wochenende.
  • Noch Fragen?

Do

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Kindheit

Erinnert Ihr Euch noch an Eure Kindheit und Jugend? Nach dem Aufstehen bei ein paar Kellogs die Sesamstraße geschaut? Nach der Schule und den Hausaufgaben ein wenig mit Lego, Playmobil oder Nintendo oder Sega gespielt? Am frühen Abend Saber Rider, He-Man und Bravestarr geschaut und Abends mit einem Hörspiel von Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg oder TKKG und die Drei Fragezeichen eingeschlafen?

Diese Themen möchte ich mit Euch zusammen angehen.
Aber die Idee muss vorher noch etwas ausgearbeitet werden.
Wie gehen wir dir Reihe/das Projekt gemeinsam an?

Mein Einfall war, dass ich immer ein Überbegriff als Thema nenne (z.B. Trickserien, Spielzeug, etc.) und jeder dazu etwas auf seinem Blog schreibt.
Nach einem netten Gespräch mit Alex stehen noch folgende Themen zur Diskussion:

  • Top Listen mit variabler Anzahl (aber bis maximal zehn)
  • Bonusaufgaben wie z.B. Lieblingsfolge einer Trickserie
  • Themen auf ein bestimmtes Alter einschränken (8 bis x, 12 bis x)

Was haltet Ihr von den drei zusätzlichen Ideen? Habt Ihr selber noch welche?
Welchen Namen könnte das Projekt tragen (ich habe einen Favoriten, verrate ihn aber noch nicht)?
Würdet Ihr bei dieser Aktion mitmachen?

Fragen über Fragen. Auf jeden Fall möchte ich bald beginnen.
Do