Zeit ist ein grausamer Freund

| 6. Februar 2008 | 1 Kommentar » | In der Kategorie: August and everything after

Die Zeit hat mich schon immer fasziniert.
Sie tickt unaufhörlich vorwärts, tick, tick, tick, immer weiter. Sie hat keine Kondition, keine Ausdauer, sie ist ewig da.
Wenn die Zeit ein Geräusch machen sollte, und Euch fragt jemand, welches dieses sei, antworten die Meisten wohl “tick”. Doch ist die Zeit nicht unsichtbar? Man sieht sie nicht, man erlebt sie nur.
Nun, das Warten ist für mich das Schlimmste was es gibt. Warten auf eine tolle Veranstaltung, warten auf einen Anruf, warten auf eine neue CD Veröffentlichung, warten auf die Liebe.

Das Wort Zeit bezeichnet im Alltag die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene und scheinbar kontinuierlich fortschreitende Ordnung im Auftreten von Ereignissen.

sagt Wikipedia dazu. Stimmt wohl. Man wartet auf die Zukunft. Wartet man wirklich oder lebt man nur? Beispiel: man ist auf der Arbeit, arbeitet vor sich hin, arbeitet ab, arbeitet auf und zu. Die Zeit vergeht. Hat man sie wahrgenommen?
Das Schlimmste was es gibt ist das Warten auf die Liebe. Nicht auf die Liebe an sich, sondern das Warten auf eine bestehende Liebe. Warten auf den erlösenden oder zerschmetternden Anruf.
Man macht sich Gedanken, die man sich sonst nie machen würde. Es liegt nicht an einem selbst, sondern an seinem Gegenüber. Trotzdem macht man sich Vorwürfe, rechnet sich aus, was man besser machen, ändern sollte.
Ich verspreche, dabei zu sein.
Ich verspreche, immer da zu sein – Tag und Nacht – vierundzwanzig Stunden – sieben Tage die Woche – das ganze Jahr.
Ich verspreche zu lieben, zu ehren, zu verwöhnen und ich zu sein.
Ich verspreche mich an dich.
Immer.
Do

D&D – Rollenspiel erklärt Teil IV

| 6. Februar 2008 | 1 Kommentar » | In der Kategorie: Gastartikel, Rollenspiel

Dieser Artikel wurde geschrieben von Mark, der selber ein begeisterter Rollenspieler ist.

Pen & Paper-Rollenspiele kommen ja teilweise mit einer fast schon manisch zu nennenden Detailversessenheit daher, die sich darin äußert, dass der Bestand an Daten und Wissen über die jeweilige Hintergrundwelt derart umfangreich ist, dass ihn kein normaler Mensch je komplett internalisieren kann. Ich meine, wenn die reale Welt in ihren Ausprägungen schon so unüberschaubar geworden ist, dann ist jedes Lernen von Wissen über ein imaginierte Welt ein Zusatzaufwand. Der natürlich durchaus Spaß machen kann, soviel vorneweg.

Diese überbordende Fülle an Details ist zum einem dem ökonomischen Impuls des Marktes geschuldet. Wenn tausende Rollenspieler immer mehr über die Welt wissen wollen, in der sie ihre Abenteuer erleben – und gleichzeitig noch einen Spielcharakter entwickeln wollen – dann ist steter Nachschub an Daten gefragt. Und somit ward das Ressourcenbuch geboren.

In diesen Büchern findet man unzählige Orte, Monster, Waffen, Rüstungen, Schätze, Fallen, Hüte, Mützen, Unterhosen, Stiefel, Krimskrams und alle anderen erdenklichen Sachen. Und die bringen uns zum wirklichen Motor dieser immensen Wissenspools, die sich um jedes Rollenspielsystem bilden. Denn der kollektive Vorgang des Eintauchens in eine imaginierte Welt, wenn wir uns im Geiste das Schwerthalfter umbinden oder den Bogen auf den Rücken schnallen und uns in wahnwitzige Abenteuer stürzen, ist ein rein abstrakter.

Und zugegeben, der Abstraktionsschritt von einem Tisch mit leeren Pizzakartons und Unmengen an zuckerhaltigen Getränken hin zu Zwergenminen und magisch befestigten Burgen ist sehr groß und erfordert einiges an Vorstellungskraft. Und es bleibt nur eines übrig, was als fassbares Objekt dieser Ereignisse und Geschichten wirklich greifbar ist. Ein materielles Ding, das wir mit unseren Händen anfassen können und gleichzeitig die umfassendste Annäherung an das, was wir spielen: unser Charakterbogen.

Der Charakterbogen, eigentlich nur eine profane Auflistung an Daten und Zahlen, deren Aussagekraft sich darauf beschränkt, was wir ihnen zuschreiben. Was wir in ihnen sehen. Die Welt, die dahinter liegt, wenn man es so sagen will. Erst durch unsere Striche auf diesem blanken Papier wird die Welt dahinter lebendig, entstehen Protagonisten und die Geschichten in denen sie leben. Diese Geschichten hinterlassen Spuren, schreiben sich ein in dieses simple Blatt Papier und sind unser einziger Zugriff auf diese Erfahrungen, ganz zu schweigen von den Erfahrungspunkten.

Jeder Rollenspieler weiß, wie sich ein frisch erstellter Charakterbogen anfühlt: noch ohne Leben, eine reine Ansammlung von Strichen, die darauf wartet, mit Leben gefüllt zu werden. Die darauf wartet, dass mit ihr eine Geschichte erzählt wird.

Trotzdem, ein Charakterbogen kann nur in einem begrenzten Kontext seine Geschichte erzählen. Nur wenige wissen zwischen Kaffeerändern und Tintenklecksen zu lesen.

Für alle anderen bleiben diese Geschichten unerzählt.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Mark, der selber ein begeisterter Rollenspieler ist.

Ich kann nicht mehr…

| 5. Februar 2008 | Keine Kommentare » | In der Kategorie: August and everything after

…ich will Dich zurück! Egal wie.
Ich find Dich und lieb’ Dich mehr als mich. Ich lieb’ Dich mehr als mich, irgendwann find’ ich Dich, ich find’ Dich oder nicht, ich lieb’ Dich mehr als mich und ich finde Dich, ich find’ Dich oder nicht!
Und jetzt komm und gib mir mein Herz zurück!
Do

WordPress 2.3.3 aufgespielt

| 5. Februar 2008 | 3 Kommentare » | In der Kategorie: Rollenspiel, WordPress

So liebe Leute,
habe nun meine WordPress Version auf den neusten Stand gebracht und die Version 2.3.3 aufgespielt, alle Plugins aktualisiert, Einige rausgeschmissen und mein Theme dementsprechend bearbeitet, so dass alles läuft.
Frank erklärt übrigens in einem seiner Beiträge zur neuen Tabellenstruktur von WordPress, dass mit der Aktualisierung der Datenbank auch alles auf UTF-8 umgestellt wird. Nun, bei mir gibts das Problem, dass, wenn ich in der wp-config.php utf8 angebe, mein Blog einen Fehler in der classes.php ausgibt (wird oben im Header angezeigt). Ideen? Wie kann ich prüfen ob alles auf UTF-8 umgestellt wurde?
Das einzige Plugin, was bisher nicht läuft, ist das Social Bookmarking Plugin. Ich kann es nicht mehr in der Sidebar ausgeben, will es aber auch nicht unter dem Beitrag stehen haben. Naja, mal sehen was da noch kommt.
Herzlich Willkommen auch an Mark in meiner Blogroll. Mark hat übrigens gerade seinen Gastbeitrag fertig gestellt, den ich mir von ihm für dieses Blog gewünscht habe. Er wird in die Artikelserie Rollenspiel erklärt integriert und dreht sich um den Charakterbogen.
So, check it out…
Do

Counting Crows Songs zum Download

| 16. Januar 2008 | Keine Kommentare » | In der Kategorie: Musik

Ich habe viel zu lange nichts geschrieben. Soll sich bald ändern, weiß nur net was ich als erstes machen soll. Hab viel zu tun im Moment.
Nur kurz: da das neue Album der Counting Crows Saturday Nights And Sunday Mornings am 25. März 2008 erscheinen soll, haben die Crows auf ihrer offiziellen Website zwei Songs zum kostenlosen Download angeboten (und man sieht das Cover der CD) – um schon mal Geschmack auf mehr zu machen. Es handelt sich um die Songs 1492 und When I Dream Of Michelangelo
Also: runterladen!
Do

Frohes Neues Jahr 2008

| 1. Januar 2008 | Keine Kommentare » | In der Kategorie: August and everything after

Sylvester 2008
Ich wünsche allen meinen Lesern ein Frohes Neues Jahr 2008, viel Gesundheit, viel Sex, viel Spaß und ne gehörige Portion Mut für Neues (und für alle Zweitlosen: eine neue Liebe)!
Do

Frohe Weihnachten

| 24. Dezember 2007 | 2 Kommentare » | In der Kategorie: August and everything after

Weihnachten 2007
Ich wünsche Euch allen Frohe Weihnachten und besinnliche, ruhige, gesunde und schöne Feiertage. Lasst Euch reich beschenken, habt Spaß und macht es Euch gemütlich!
Do

Bitte

| 22. Dezember 2007 | Keine Kommentare » | In der Kategorie: August and everything after

Ich habe manchmal erfahren, dass etwas Besonderes für jemand Besonderen etwas Besonderes ist. Nun, ich kenne sie nicht, ich habe sie nur einmal gesehen. Vielmehr mehrmals. Glaubt Ihr an Schicksal? Ich eigentlich nicht.
Ich sah sie bei einem Ball, wo ich einen Tanzauftritt hatte. Auf einmal war sie weg. Sie lief bei einem Basketballspiel an mir vorbei. Dann packte sie in einem Geschäft auch noch mein Wichtelgeschenk ein. Nun, ich dachte, da ich ja Theater spiele, frage ich sie, ob sie kommen möchte. Es war nur leider alles ausverkauft. Also: doofer Plan. Doch was geschah? Plötzlich saß sie im Publikum, lachte, grinste, schaute aufmerksam zu. Mein Lampenfieber nach insgesamt acht Aufführungen war eigentlich dahin (bis auf einen kleinen Teil am Anfang jeden Abends). Doch sie saß da und schaute uns zu. Und ich war plötzlich aufgeregt.
Warum nur? Ich kenne sie doch gar nicht. Ich würde sie zwar gerne kennen lernen, aber wieso bin ich aufgeregt?
Wir schrieben uns schließlich einige Male online. Ich fragte, ob wir uns auf einen Drink treffen wollen. Sie sagte, nein, keine Zeit momentan. Soll ich es weiter probieren? Ich will nicht aufdringlich wirken. Doch es ist gerade so eine Zeit, wo man nette Abende zu zweit in einem warmen Restaurant oder in einem Cafe gemütlich verbringen kann, nur, um sich zu unterhalten, sich etwas aus der Welt zu erzählen und Gedanken auszutauschen, die man hegt und pflegt.
Bitte
Do

1000 Tage online

| 16. Dezember 2007 | 2 Kommentare » | In der Kategorie: August and everything after

Nun bin ich seit 1000 Tagen mit diesem Blog online. Meine Spots gibt es schon länger. Vor WordPress hatte ich alle meine Texte auf einer HTML Homepage versammelt. Ja ja, damals, als die Gummistiefel noch aus Holz waren. Hier mal ein Screenshot einer meiner alten Pages: heunihome – night.
Ja, so fing alles an. Weitere Screenshots meiner alten Seiten gibts erstmal nicht, dafür schäme ich mich doch etwas zu sehr – nein, nein, die gibts irgendwann einmal zu sehen.
In diesem Sinne: weitermachen!
Do

Komische Referer Links

| 10. Dezember 2007 | Keine Kommentare » | In der Kategorie: WordPress

In letzter Zeit tauchen in meiner Statistik immer mehr Referer Links auf, die eine map.html enthalten. Was sind denn das für Dinger, weiß das wer? Frank und Frank, vielleicht Ihr?
Update: habe mal drauf geklickt. Sind Seiten mit tausenden Links, die zu Seiten mit Viren führen.
Do

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