Archiv für Musik

Des Drummers Lehrer

// 21. April 2011 // Kein Kommentar » // Musik

Wie schon berichtet lerne ich nun schon etwas länger das Schlagzeugspielen.

Doch wo schaut ein angehender, und technisch noch nicht so gut ausgebildeter Schlagzeugschüler im Internet nach Inspiration?
Da wäre zum Beispiel ein Name, an dem ein Drummer nicht vorbeikommt: Benny Greb.
Benny, in Augsburg geboren, ist mittlerweile zu Weltruhm gelangt. Nur durch sein Schlagzeugspiel. Momentan ist er auf der “The language of drumming”-Tour.
Er spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Schlagzeug und hat verfickt nochmal ALLES drauf, was man können muss.
Schaut Euch deshalb mal das Video von ihm auf dem Montreal Drum Festival 2005 an.
(weiterlesen …)

Gedankendeponie Song-Contest 2011

// 19. April 2011 // Kein Kommentar » // Musik

Ich nehme zum ersten Mal beim Gedankendeponie Song-Contest teil. Konna hat diesen Contest vor einem Jahr ins Leben gerufen und Julia wird ihn dieses Jahr weiterführen. Es geht wie beim “Eurovision Song Contest” darum, dass verschiedene Ländern, hier vertreten von Bloggern und Twitterern, gegeneinander antreten.
(weiterlesen …)

Was fehlt ist Freiheit?

// 15. April 2011 // 4 Kommentare » // August and everything after, Musik

Ich schreibe gerade einen Songtext zum Thema Freiheit. Es geht prinzipiell darum, dass man meist in seinem Trott durch den Tag geht, morgens aufsteht und sich abends hinlegt. Mein Songtext ist noch nicht fertig, aber ich werkle an ihm und werde ihn irgendwann einmal mit anderen Musikern aufnehmen. Aber nun wird sich mit einigen Fragen beschäftigt:

Was ist aus unserer jugendlichen Freiheit geworden?
Der Unbeschwertheit im Alltag?
Der Faszination am Tun und Lassen was einem gerade in den Sinn kommt?

Es gibt aber verschiedene Interpretationen, speziell auch in der Musik, und speziell für mich im Bereich Rock.
Ich zitiere nun vier Songtexte, die sich nicht unterschiedlicher mit dem Thema Freiheit befassen könnten.

In Extremo sang:
“Frei zu sein,
bedarf es wenig,
nur wer frei ist,
ist ein König,
Schamlos nimmt der dreiste Dieb,
denn er ist seines Glückes Schmied”

(In Extremo – Frei zu sein vom Album Saengerkrieg)

Ist man ein Dieb, wenn man sich die Freiheit nimmt?
Auf jeden Fall bedarf es nicht viel, um frei zu sein.
Was könnte das also bedeuten? Man braucht nicht viel könnte heißen, dass man einfach seinen Gedanken freien Lauf lassen sollte, sich nicht selbst unter Stress zu setzen, obwohl man stressige Situationen erlebt.
Oder ist es etwa die einfache Tatsache, dass man einfach mal aus seinem Alltag ausbrechen muss?

Saltatio Mortis sang:
“Lass’ mich frei und ich komm stets’ zu dir zurück,
Fang mich ein und ich muss sterben,
sterben für dein Glück,
Lass’ mich frei!”

(Saltatio Mortis – Freiheit vom Album Aus der Asche)

Saltatio Mortis hingegen singt davon, dass jemand, das kann der Partner, ein Freund oder die Familie sein, nicht den die komplette Person in Anspruch nehmen darf. Bleiben wir beim Beispiel Partner.
Besteht der Partner darauf, dass man unter der Woche nichts mit seinen Freunden unternimmt, z.B. auf ein Bierchen in die Kneipe oder besteht er sogar darauf, dass am Wochenende immer etwas zu zweit unternommen werden soll?
Dies kann laut diesem Songtext auf Dauer nicht gut gehen, da man den anderen zu sehr einschränkt.
Lässt man seinem Partner hingegen Freiheiten, die er braucht (und das kann bei jedem Menschen etwas Unterschiedliches sein), dann ist die Beziehung und damit die Stimmung viel besser und kann dadurch sogar länger halten.

Schandmaul sang:
“Bin unterwegs, bin auf der Reise.
Ich will nirgendwo hin.
Bin unterwegs, auf meine Weise,
und das ist der Sinn.
Bin unterwegs und mich umgibt
Ein Duft von Freiheit und See.
Die Erde dreht sich nur um mich,
in ihrem Mittelpunkt ich steh.”

(Schandmaul – Bin unterwegs vom Album Kunststück)

Die Band Schandmaul geht hier einen ganz anderen Weg. Nämlich einen freien Weg. Es geht um einen Menschen, der sich treiben lässt, stets mit dem Wind um die Nase nach vorne schaut, seinen Weg geht und sich von nichts betrüben lässt. In kleinen Augenblicken, sei es ein Geruch am Meer, einem vertrauten Geräusch oder einer tollen Umgebung – in solch kleinen Momenten dreht sich die ganz Welt nur um einen selbst. Und dann, dann ist man frei.

Letzte Instanz sang:
“Wenn du das Blau erreichst, die bittere Kälte den Mut vereist,
von Horizont zu Horizont siehst du das weite Land.
Doch wenn du nur weit genug fliegst, siehst du, dass der Rand sich verschiebt.
Auch wenn der Sturm dir entgegen weht, schau weiter und flieg, solange es geht!”

(Letzte Instanz – Sturmvogel vom Album Wir sind gold)

Hier wird von der Letzten Instanz ganz klar darauf aufmerksam gemacht, dass man die Hoffnung und den Glauben an seine Taten niemals aufgeben darf. Man muss weiterhin seinen Weg gehen, nach vorne schauen und Hindernisse aus dem Weg räumen. Denn hinter den Hindernissen folgt der Horizont. Und genau der möchte erreicht werden.

Wie können wir also die vier völlig unterschiedlichen Songtexte vergleichen und miteinander kombinieren?
Wir nehmen die Kernaussagen und stellen sie gegenüber:

1. Es bedarf wenig, um frei zu sein.
2. Einschränkungen können sehr behindernd sein.
3. Die Welt darf sich ruhig einmal nur um einen selbst drehen.
4. Glauben und Hoffnung niemals verlieren.

Durch diese Gegenüberstellung erkennt man, dass die Songtexte gar nicht so unterschiedlicher Natur sind. Denn die Grundaussage bleibt immer gleich: Freiheit für jedermann! Und genau dies sollte jeder von uns im Leben versuchen zu erreichen.
Klar, wir müssen arbeiten gehen, um Geld zu verdienen und uns davon Unterkunft und Nahrung zu leisten. Wir müssen uns auch an Gesetze halten, die in dem jeweiligen Land, in dem wir leben, gelten.
Allerdings dürfen wir genau diese Sachen nicht ganz so Stress belastet ansehen.
Es ist so und bleibt so. Und es ist auch gut so. Denn alles würde sonst zusammenbrechen.

Nein, wir dürfen nicht an bestehenden Systemen rumbasteln und darauf schimpfen, wir müssen unsere persönliche, eigen Freiheit finden.
Wenn wir diese gefunden haben, dann, dann sind wir frei.
Do

Bild von The Gonger von Flickr unter folgender Lizenz

Schandmaul Live im April 2008

// 20. Januar 2011 // Kein Kommentar » // Musik

Mr. Jones Times, ein Magazin um musikolöse Musik, dass ich bis vor kurzem mit meinem Bruder geführt habe, wurde mangels Zeit eingestellt. Leider. Seine besten Artikel hat Sasch bei sich veröffentlicht und ich werde nun zwei Artikel von mir veröffentlichen, der Rest war es nicht unbedingt wert, übernommen zu werden.

Dieser Bericht handelt nun also von meinem ersten Schandmaul Konzert, was ich natürlich nicht vergessen möchte und deshalb aufgeschrieben habe.

Am 22. April 2008 war es soweit: Ich würde auf mein erstes Schandmaul Konzert gehen. Schon einige Zeit war ich Fan dieser genialen Band. Schandmaul? What? Schandmaul ist eine Band, die mit Drehleier, Dudelsack, Schalmeien, Geige, Flöte, Gitarre, Bass, Schlagzeug und vielem mehr Rockmusik an den Mann bringt. Mit deutschen Texten rund um Mythen, Märchen, Sagen und tollen Geschichten bieten sie ihren Fans Spaß, Spannung, Spiel und die Schokoladenseite eines Konzertabends; denn das Konzert war, Entschuldigung, obergeil!
Wir fuhren, etwas geschafft nach dem Arbeitstag, am 22. also Richtung Neu Isenburg in die Hugenottenhalle. Ganz possierliches Ding, diese Hugenottenhalle. Soviel war, als wir ankamen, noch nicht los. Aber es sollte noch voller werden. Wir standen also nicht lange an und mischten uns unter die anderen Fans. Um ca. 20:00 Uhr begann die Vorband Krieger, die sehr lauten Gitarrenrock spielten. Zuerst erinnerten Krieger uns an Metallica und dann an mehrere andere Bands. Vom Sänger verstand man nur jedes zehnte Wort – alles in allem hat es mir nicht gefallen. War nicht meine Art von Musik. Abgerockt haben sie aber trotzdem.

Nach ungefähr 45 Minuten war es dann auch schon vorbei, die Umbaupause begann und Schandmaul betrat die Bühne, nach einem von Hans Paetsch aus der Hörspielreihe Gabriel Burns gesprochenem Intro. Sofort legten sie mit dem Song Wolfsmensch aus dem neuen Album Anderswelt los um sofort darauf den absoluten Live-Klassiker Herren der Winde zu spielen. Es ging gut los und nach der Frage des Sängers Thomas, ob uns denn warm sei, bemerkte ich immer und immer wieder, dass in dieser Halle die Hölle los brach. Es war absolut sau warm. Ein Mädel vor uns verabschiedete sich leider etwas frühzeitig in Richtung Sanitäter, da sie es wohl mit dem Kreislauf zu schaffen bekam. Trotz Hitze hatten wir in der Mitte des Saales nach hinten einiges an Platz, was uns aber ganz gut gefiel.

Schandmaul spielten mit Zugabe insgesamt 24 Songs, was ca. an die zwei Stunden und fünfzehn Minuten dauerte. Sehr sympathisch war auch die Tatsache, dass einige Instrumente ob der Bullenhitze teil- und zeitweise ihren Geist aufgaben. Direkt nach der ersten Nummer verabschiedeten sich Stefans Hi-Hat Halterung am Schlagzeug, einmal funktionierte die Gitarre von Thomas nicht, die Gitarre von Ducky gab dann auch pünktlich zu einem Gitarrensolo auf, um später, wegen der hochgedrehten Lautstärke, voller Inbrunst loszulegen. Zu guter Letzt vergaß Thomas einmal den Text – doch das Publikum kam ihm zur Hilfe und weiter ging es.

Und das Bühnenoutfit der Mädels und Jungs! Grandios. Anna trieb meinem Cousin und mir vor Begeisterung mit ihrem Kleid regelrecht das ganze Konzert über den Schweiß auf die Stirn.
Sound in der Halle stieß auf unterschiedliche Meinungen – doch unserer vierköpfigen Crew gefiel er sehr gut. Nicht zu laut oder zu leise, sehr gut ausgesteuert, prima für diese Halle eben.
Bühne war sehr nett aufgebaut.

Fazit des Ganzen: Ich gehe wieder hin. Absolut grandios. Durch dieses Genre der Musik, durch die Natürlichkeit der Band und durch den Spaß, den man den Fans, der Band und der Crew ansieht hat man immer das Gefühl, an etwas familiärem teilzuhaben. Schandmaul rockt – auf Platte und live. Wer sie nicht kennt, soll sie kennen lernen. Anspieltipps? Aber gern: Walpurgisnacht, Herren der Winde, Bin unterwegs, Frei, Leb! und vieles mehr. Zur Übersicht gibt es noch die Setlist des Abends. In diesem Sinne: FOLK YOU!

Setlist Schandmaul 22. April 2008 Hugenottenhalle Neu Isenburg
1. Wolfsmensch
2. Herren der Winde
3. Leb!
4. Lichtblick
5. Zweite Seele
6. Die Tür in mir
7. Missgeschick
8. Anderswelt
9. Geisterschiff
10. Mitgift
11. Feuertanz
12. Talisman
13. Das Tuch
14. Großes Wasser
15. Fiddlefolkpunk
16. Krieger
17. Frei
18. Walpurgisnacht
19. Letzter Tanz

20. Das Mädchen und der Tod
21. Die Braut
22. Dein Anblick

23. Denk an mich
24. Prinzessin

Mixtape Wichteln – Kontinente

// 9. Januar 2011 // 1 Kommentar » // Musik

Mixtape Kontinente Sascha hat wieder mal zum Mixtape Wichteln aufgerufen. Diesmal lautete das Thema Kontinente. Das von mir erstellte Mixrapoe ging an Ingo.

Ich wiederum habe von Frank ein Mixtape bekommen.
Und Frank hat sich aufgrund meiner Rollenspiel-Leidenschaft dazu entschlossen, ein Tape mit Liedern zu bestücken, die er immer während seiner DSA-Zeit gehört hat.
Gute Idee, auch wenn ich im Dungeons & Dragons Universum unterwegs bin.

Sein Tape, schön versehen mit der Karte von Aventurien, beinhaltet folgende Songs:

1. Tristania – December Elegy
2. Xabec – Gummaff
3. Qntal – La Froidor
4. Type O Negative – Glass Walls of Limbo (Dance Mix)
5. Delerium – Lamentation
6. Soulsearch – Ahnenstahl (the synonym for the godly mystery)
7. Synaesthesia – Nomads
8. Liv Kristine – Good vibes, bad vibes
9. Vangelis – Pinta, Nina, Santa Maria (Into Eternity)
10.
11.

Leider fehlten im Innencover die Titel und Interpreten von Track zehn und elf. Evtl. kann Frank sie nachreichen.

Vom Namen kannte ich nur Tristania, Type O Negative und Vangelis. Von Tristania habe ich sogar ein paar Titel.

Insgesamt können alle Titel eine Rollenspiel-Runde bereichern, je nach Setting und Stimmung, die herrschen soll. Nur Track eins fällt da etwas raus, da der gebrüllte Gesang nicht sonderlich gut passt.
Am besten gefallen hat mir Delerium mit Lamentation, irgendwie schuf dieser Song eine recht entspannte Stimmung.

Es gab keinen großen Ausreißer auf dem Tape. Ich wurde sehr gut unterhalten. Frank hat das Kontinente Thema sehr gut zusammengestellt, man kann jeden Song an irgendeinem Ort im Fantasyreich einsetzen. Ich werde das Tape sicherlich noch einige Male hören.
Nun bin ich selbst gespannt, was Ingo zu meinem Tape sagt.

Bei der nächsten Mixtape Runde werde ich sicherlich wieder dabei sein.
Do