Archiv für Musik

10 Fragen an: Maik

// 3. Februar 2012 // 1 Kommentar » // 10 Fragen an

Lordy Ein Gesprächspartner. Zehn Fragen. Thema Musik. Rock on.
Diesmal mit Maik.

1. Du hast vor einiger Zeit der Gothic-Szene den Rücken gekehrt. Mittlerweile hörst auch viel Popmusik. Was genau macht Dir an Musik Spaß und ist es Dir egal, aus welcher Richtung diese kommt?

Erst einmal sei gesagt: Ich habe auch früher schon sehr unterschiedliche Musikrichtungen gehört. Da waren immer wieder Songs dabei, die mit der Gothic-Szene nichts zu tun hatten. Heute höre ich mich Querbeet durch die unterschiedlichsten Musikrichtungen. Also ist ein Teil deiner Frage schon beantwortet. Es ist mir egal, aus welcher Richtung ein Song kommt, wenn er was hat, was mir gefällt. Was genau macht mir an Musik Spaß? Ich glaube, dass es vor allem die Tatsache ist, dass Musik wahnsinnig viel in einem bewegen kann. Sie kann einem zum Lachen bringen oder für Tränen sorgen. Musik ist eine sehr schöne Form sich auszudrücken, zu leben, zu feiern, Spaß zu haben, zu genießen. Sie ist vielseitig, spannend, interessant und es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

2. Was macht ein z.B. guter Pop-Song für Dich aus? Was eine Ballade und was ein straighter Rocksong?

Ein Song ist immer dann gut, wenn er mich innerlich bewegt, wenn der Songtext eine Geschichte erzählt, die Melodie zum Tanzen einlädt, man des Hörens nicht müde wird. Es gibt für mich aber kein eindeutiges Rezept, das einen guten Song beschreibt, keine Zutaten, die immer vorhanden sein müssen. Jeder Song wirkt anders, ist anders. Was die eine Ballade wunderschön macht, kann die nächste hingegen verhunzen.

3. Gibt es in der Musik für dich ein Idol, einen Mythos, eine Legende (tot oder lebendig), die du gerne mal treffen würdest?

Da gibt es so einige, die mir auf Anhieb einfallen. Ich würde gerne mal Herbert Grönemeyer treffen. Das wäre ja auch durchaus noch möglich. Oder Kanye West. Oder Prince.

4. Grönemeyer gilt als einer der besten Song-Texter in deutscher Sprache. Was machen seine Texte so besonders und was kann man evtl. von ihm lernen?

Naja, seine Texte sind immer ein Stück er selbst. Und das erkennt man auch. Sie sind authentisch, realitätsnah und treffen sehr oft den Nerv der Hörer. Das sorgt dann natürlich dafür, dass die Texte so besonders, so toll sind. Lernen kann man von ihm sicher, dass man in seine Arbeit immer ein Teil von sich selbst verpacken sollte.

Lordys Weblog 5. Wenn Du einen Song schreiben würdest, wie würde er klingen? Wovon würde er handeln? Wer würde ihn interpretieren?

Oh Gott. Emm… würde sicherlich auf die aktuelle Lebenssituation ankommen. Momentan wäre es ein sehr fröhlich klingender Song. Und er würde davon handeln, dass jeder Hindernisse überwinden und seine Ziele erreichen kann, der sich voll und ganz reinhängt. Und davon, dass man den Erfolg im Anschluss um so mehr genießen kann. Wer ihn interpretieren würde? Ich hätte nichts gegen Casper.

6. Musik kann nicht nur Stütze sein, Hilfe, zum Weinen, Lachen oder sonst was. Musik kann auch tiefe Wunden heilen. Wieso meinst Du ist das so bzw. welche Rolle spielt Musik für Dich persönlich?

Ich dachte immer, dass vor allem Zeit tiefe Wunden heilt. Sagt man doch so, oder? Nun denn. Musik kann dabei sicherlich eine große Hilfe sein, denn sie bewegt einen nun einmal emotional (eben auch durchaus vom Negativem zum Positiven) und regt zum Nachdenken, zum Reflektieren an. Somit stellt man sich seinen Problemen oder Wunden und geht der Heilung so einen enormen Schritt entgegen. Dies ist ein kleiner Schritt… ach… lassen wir das.

7. Stelle Deine Traumband mit verschiedenen Musikern zusammen.

Da bin ich ehrlich gesagt ziemlich überfragt. Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass bestimmte Musiker super zusammenarbeiten, aber eine Traumband würde dabei wahrscheinlich nicht entstehen. Wäre aber zum Beispiel schon interessant, wenn Casper mit Lena Meyer-Landrut einen Song aufnehmen würde. Haben die sich doch zuletzt bei “Durch die Nacht mit” so super verstanden. Auch interessant wäre wohl eine Zusammenarbeit von Kanye West mit Eminem. Hätte sicherlich auch irgendwas. Oder Grönemeyer mit Udo Lindenberg. Emm… du merkst… ich beschränkte mich hier ziemlich auf einzelne Musiker, die zusammenarbeiten könnten. Jetzt zu sagen, wer an der Gitarre zupft und am Keyboard klimpert, ist nicht so mein Ding.

8. Wie wird sich Deiner Meinung nach der Musikkonsum in der nächsten Zeit ändern? iTunes Match, Downloads, Streaming. Was ist die Zukunft?

Die Zukunft liegt auf jedem Fall im Download- und Streaming-Bereich, weil dieser eben die einfachste Art und Weise bietet seine Musik immer dabei zu haben. Wer hat schon heute noch einen Discman samt CDs dabei? Ich selbst kaufe Singles und Alben eigentlich nur noch bei iTunes. Schnell gekauft, noch schneller geladen und schon geht die Post ab. Eine CD habe ich schon ewig nicht mehr erstanden. Die würde ja letztendlich doch sofort auf dem PC landen. Also warum der Umweg, nicht wahr? Auf den Streaming-Zug bin ich selbst noch nicht aufgesprungen. Auch wenn ich iTunes Match als Beispiel ziemlich genial finde. Aber zur Nutzung durchringen konnte ich mich noch nicht. Und auch die anderen Streaming-Portale haben durchaus ihren Reiz. Bin mal gespannt, wie die sich entwickeln. Sicher ist aber: Denen gehört wohl die Zukunft.

9. Können Künstler dennoch mit guten Artbooks, Special Editions usw. im CD Bereich punkten oder wird dies auch zurück gehen? Was kann man im Online-Bereich außer der Musik noch bieten?

Seit einiger Zeit erkennt man ja den Trend, dass es immer mal wieder “Special Editions” und “Limited Editions” gibt, die dennoch reißenden Absatz finden, weil es einfach tolle Sachen dazu gibt. Da sind manche Künstler durchaus kreativ. T-Shirts, tolle Artbooks und Co. sorgen dafür, dass natürlich auch immer wieder gerne zugeschlagen wird. Allerdings ändert das eigentlich nicht viel. Die Leute kaufen die CD, ziehen sie auf den PC und ihre mobilen Endgeräte, stellen die CD in den Schrank und erfreuen sich noch an den “Beigaben” für einige Zeit.
Wenn man sich heute ein Album bei iTunes und Co. herunterlädt, dann bekommt man ja sehr oft auch das Artbook dazu – abgescannt als PDF. Hält sicher keinem direkten Vergleich stand, aber naja. Außerdem bekommt man bei Downloads sehr häufig auch die Musikvideos in HD mit. Da wird also auf der anderen Seite auch ordentlich gegen gesteuert.

10. Du gehst auf Welttournee. Mit wem?

Eindeutig mit meinen Jungs. Wir sind einfach eine eingespielte Einheit. Würde einfach am meisten Spaß machen mit ihnen die Welt zu sehen. Und wir hätten sogar musikalisch ein wenig zu bieten. Zum Beispiel eine geniale Interpretation von “Jein” oder “Who Will Survive In America”. Nun denn. Und wenn ich mich an einen “Star” ranhängen dürfte, dann wäre es wohl Kanye West. Hier mal mit dem Privatjet fliegen, da mal ein geiles Konzert erleben. Hätte was.

Danke schön und rock on
Do

10 Fragen an: Torsten

// 18. August 2011 // 1 Kommentar » // 10 Fragen an

Ein Gesprächspartner. Zehn Fragen. Thema Musik. Rock on.
Diesmal mit Torsten.

1. Dich kennt man als Blogger, der ganz klar Metal als seine Lebenseinstellung, seinen Musikgeschmack und seinen Style angibt. Wieso Metal? Was hat dieses Musikgenre, was macht es aus?
Das ist eine gute Frage, die ich so einfach nicht beantworten kann, aber ich will es versuchen. Bis zum Jahr 2009 hatte ich mit der Musik nichts am Hut, fand sie sogar Kacke. Dann, zu meinem Geburtstag schenkten mir Freunde eine Karte für das das Wacken Open Air Festival. Zu erst skeptisch war ich doch erfreut über das Geschenk. Ein paar Tage Party. Natürlich schaute ich mir auch einige Bands an und bei HEAVEN SHALL BURN ist der Knoten dann endgültig geplatzt wobei HEAVEN AND HELL mit Ronnie Dio auch schon ein Erlebnis war. Schade, dass er letztes Jahr auf meinem Geburtstag gestorben ist.
Was das Genre ausmacht: Selten habe ich friedlichere und freundliche Menschen getroffen, die so offen und hilfsbereit sind. Und insgesamt hat die Szene – obwohl sie nach außen hart, brutal und gefährlich wirkt – einen besonderen Zauber der alle irgendwie zu einer Familie vereint. Und überhaupt – die schlausten, schönsten und hilfsbereitesten Menschen sind Metaller!

2. Mit welcher Band es anfing, sagtest Du ja, mit welchen ging es weiter und welche sind Deine Liebsten?
Wie gesagt, der ausschlaggebende Punkt war der Auftritt von HEAVEN SHALL BURN – ganz besonders als die Band den Song “ENDZEIT” spielte mit dem dazugehörigen Intro. Ansonsten mag ich eine Menge Bands. So finde ich zum Beispiel Gefallen an ARCH ENEMY oder HATEBREED. Aber auch AMORPHIS, IRON MAIDEN, SLAYER, AMON AMARTH oder SIX FEET UNDER finden sich in meinem Regal. Wenn man mich aber im Moment nach meiner Lieblingsscheibe fragt, muss ich ganz klar sagen, dass die KVELERTAK für mich in diesem Jahr den Vogel abgeschossen hat. KVELERTAK ist eine norwegische Band die auch komplett auf norwegisch singt. Der Bandname heißt übrigens übersetzt soviel wie Würgegriff – und genau so ist die Musik. Hat sie dich einmal gepackt, lässt sie einen nicht mehr los!

3. Gibt es in der Musik für dich ein Idol, einen Mythos, eine Legende (tot oder lebendig), die du gerne mal treffen würdest?
Als Kind hatte ich mal Idole, da wollte ich zum Beispiel wie He-Man sein. Aber im Laufe der Jahre habe ich erkannt, dass es wichtiger ist, sein eigenes Idol zu sein und stolz auf sich und das was man geleistet hat zu sein. Und wenn das eigene Leben auch noch so beschissen aussieht, man noch so viele Probleme hat, gibt es doch immer etwas, auf das man selbst stolz sein und daran sollte man – gerade in schwierigen Zeiten – festhalten. Ich habe mir übrigens gerade mal ein Glas Buttermilch geholt. Sollte man viel öfter trinken. Schmeckt nämlich echt gut.
Das ich keine Idole habe, heißt natürlich nicht, dass ich niemanden treffen möchte. Ich treffe mich gerne mit Musikern – große Namen waren allerdings noch nicht dabei. Doch. MADSEN habe ich mal getroffen, aber die waren auch nicht anders als ich. Aber wie gesagt, es gibt keine speziellen Menschen die ich treffen möchte, sondern ich freue mich über jede Bekanntschaft die kreativ ist und zu den Machern dieser Welt gehört – sofern sie nicht gerade Schlager oder Volksmusik produzieren. Würde ich sie aber treffen, wäre es auch nicht schlimm. Was schreibe ich hier überhaupt? ANGELA GOSSOW will ich treffen. Und MARIA BRINK (IN THIS MOMENT) Unbedingt.

4. Würfle ein paar Musiker verschiedenster Bands zusammen und forme eine neue. Wer ist dabei?
Zakk Wylde als Gitarrist, Dave Lombardo an den Drums, bei dem Bassisten tue ich mich ein wenig schwer. Da muss ich überlegen. Ich würde wahrscheinlich Cliff Burton nehmen, auch wenn er schon längst verstorben ist. Stimme ist klar. Da würden Angela Gossow, Freddy Mercury und Mark Greenway was zusammen auf die Beine stellen. Und der Bandname wäre “Die Band mit dem blauen Bulli der eigentlich gelb ist aber rot sein sollte.”

Pirgofabrik 5. Freddie Mercury war und ist für viele einer der besten Sänger aller Zeiten. Was hat ihn ausgemacht? Was war an seiner Stimme, seine Präsenz und seinem Schaffen so besonders und hat er auch Deiner Meinung nach den Metal beeinflusst?
Farrokh Bulsara, Mercurys richtiger Name, war ein Ausnahmetalent. Ein Talent, dass es in dieser Form so schnell nicht wieder geben wird. Er hat Hymnen geschrieben. Hymnen die die Menschheit noch heute bewegen, von den Stühlen reißen, Emotionen erleben lassen. Mercury gab der Band Queen ein Gesicht und ich weiß nicht, ob den Metal beeinflusst hat, aber ich glaube daran. Und den Glauben, den kann mir keiner nehmen. Es waren die Hits wie „We Will Rock You“, „We Are The Champions“ und “Who wants to live forever” deren Anmutung wahnsinnig waren. Aber auch viele andere Songs – die hier nun unerwähnt bleiben, erhalten das Denkmal “Freddy Mercury”, der leider viel zu früh von uns gegangen ist.

6. Was würde Freddie wohl heute singen?
Ich glaube nicht, dass er noch singen würde. Ich glaube eher, dass er Rockopern komponieren würde. Und das mit ganzem Herzen.

7. Weiter oben hast Du die Metal-Szene als friedfertig, offen und hilfsbereit beschrieben. Wieso ist die Außenwirkung anders und was könnte man für mehr Verständnis tun?
Die Außenwirkung ist anders, weil die Menschen es anscheinend so möchten. Totenköpfe, blutende Herzen, abgehackte Körperteile auf T-Shirts und Hoodies, also auf dem Bandmerch eben, erzeugen doch diese Atmosphäre. Und ernsthaft glaube ich auch, dass das so gut ist. Provokation ist ein Stilmittel und als dieses sollte man das auch erhalten. Verständnis verschaffen sich nur die toleranten Menschen, die sich damit beschäftigen – die intoleranten, dummen Menschen haben sich schon ein Urteil gebildet, bevor sie überhaupt mit Dir gesprochen haben. Insofern ist es vielleicht gut, dass alles so ist wie es ist.

8. Was wird die Zukunft des Metal bringen?
Wenn ich das wüsste, bräuchte ich morgen nicht mehr zur Arbeit, denn dann könnte ich auch die Lotto-Zahlen voraus sagen. Nein im ernst. Ich weiß es nicht. Ich denke aber, das es in Zukunft weiter verschiedene Richtungen geben wird und vielleicht besinnen sich auch einige Bands auf die alten Genres. damit diese nicht irgendwann aussterben. Aber wie gesagt, ich weiß es nicht.

9. Die “alten Genres” sind ja z.B. das Untergenre Heavy Metal, was damals Iron Maiden, Black Sabbath oder Judas Priest geprägt haben. Was können sich die heutigen Bands davon abgucken?
Hier ist es wie mit den Idolen. Ich finde es nicht gut, Sachen nachzumachen, auch wenn Du das sicher so nicht meintest. Der eigene Weg ist immer noch der erfolgreichste. Denn wer war der erste Mensch, der über den Ärmelkanal geflogen ist? Richtig Louis Blériot. Und wer war der zweite? Genau, weiß kein Arsch, interessiert keine Sau. Eine Kopie von Rammstein oder eben Iron Maiden will ja auch niemand. Das Einzige, was die jungen Bands sich von den alten abschauen können ist die Liebe zur Musik – und das Durchhaltevermögen. Denn ich glaube fest, dass die ersten Jahre bis Jahrzehnte für Band mit so herrlichen Namen wie Judas Priest, Motörhead, Iron Maiden und Co. auch nicht Pommes und Kino waren.

10. Du gehst auf Welttournee. Mit wem?
Ok. Angenommen ich bin ein großer Schriftsteller und fülle mit meinen Lesungen große Stadien – denn ein Musiker bin ich nicht – würde ich aus meinen Lesungen ein Event machen. Dort würden die Bands spielen, die auch in meinen Büchern vorkommen. Hier könnte ich bei AMORPHIS anfangen, über HEAVEN SHALL BURN gehen und ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass Bands wie HAUDEGEN oder vielleicht sogar SIDO einen Gastauftritt bekommen würden. Also vorausgesetzt das…

Danke schön und rock on
Do

Zillo Medieval – und ich bin dabei

// 4. Juni 2011 // Kein Kommentar » // Musik

Wer kennt das alternative Musikmagazin Zillo? Das 1989 gegründete Heft ist mit einer Auflage von ca. 70.000 Heften mittlerweile sehr gut vertreten.
Die Zillo Redaktion dachte sich Ende 2010, dass man doch auch ein geschichtlich und mittelalterlich angehauchtes Schwesterheft namens Zillo Medieval rausbringen könnte.
Heute kam dann Ausgabe Nr. 3 in den Handel, die illustre Themen wie “Sport im Mittelalter”, “Spielzeugarchäologie” über musikalische Beiträge zu Schandmaul, Tanzwut, Spilwut und Vroudenspil bis hin zu Kolumnen von Saltatio Mortis oder Schelmish und noch vielem mehr behandelt.

Mittendrin, ich freue mich riesig, findet sich mein erster Artikel für die Zillo Medieval. Ich berichte halbseitig vom Mittelalter-Open-Air-Festival Hörnerfest, welches am 01. + 02. Juli stattfindet.

Seid Ihr interessiert an mittelalterlich kulturellen Berichten?
Tanzt Ihr zu den traumhaften Klängen von Saltatio Mortis, Corvus Corax, In Extremo oder Feuerschwanz?
Findet man Euch auf Mittelaltermärkten oder Festivals?

Dann auf zum Händler Eures Vertrauens und die Zillo Medieval gekauft. Alternativ kann man sie auch portofrei im Zillo Shop bestellen.

Ich hoffe, dass ich noch weitere Artikel für die Zillo liefern kann und freue mich, in einem so tollen Team zu arbeiten.
Den komplette Inhalt von Ausgabe 3 findet Ihr hier.
Do

Der Gewinner des GSC2011 steht fest

// 27. Mai 2011 // 1 Kommentar » // Musik

Und zwar schon sehr lange. Ich kam in den letzten Wochen nur nicht groß zum schreiben hier. Hier die Auswertung bei Julia. Gewonnen hat der liebe kamil mit dem Land Polen und dem Song Droga von Leniwiec.

Mein Beitrag mit der Türkei wurde auf Platz 16 (von 28) gewählt und ich bin höchst zufrieden. Es war meine erste Teilnahme und ich glaube, ich habe mich wacker geschlagen. Der Song bekam einmal die Höchstwertung von 12 Punkten und war zweimal in den Top 3 der Teilnehmers vertreten. Wunderbar!

Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall auch mitmachen!

Julia gilt ein besonders großer Dank, da sie den Contest absolut seriös und ohne Fehler über die Bühne gebracht hat.
Do

Und hier ist der Gewinnersong

Der Paradiddle

// 30. April 2011 // 1 Kommentar » // Musik

Neuanschaffungen als Drummer gibt es häufiger. Seien es Übungsbücher, direktes Equipment für das Schlagzeug, Schlagwerk und Percussion Instrumente, Noten oder Sticks.

Ich habe mir letzte Woche ein Übungspad geleistet.
Mein Übungspad ist 12″ groß, ist mit gummierter Oberfläche ausgestattet und kann in ein Snare Stativ eingeklemmt werden.
Mit diesem Pad ist es mögliche, sogenannte Rudiments, also Grundübungen zu trainieren und zu verbessern. Die gummierte Oberfläche ist so gestaltet, dass sie den perfekten Rebound eines Fells imitiert, (also der Rückprall nach dem Aufkommen des Sticks). Man kann also fröhlich und vorallem leise vor sich hin üben und immer exakter, besser und schneller werden.
Wer auch eins haben will, dies ist es (auf meinen Hocker zu sehen, siehe unten stehenden Link).

Neben dem Pad habe ich mir noch einen Stickhalter gekauft, in dem ich alle meine Sticks schön gesammelt am Schlagzeug aufbewahren kann.

Alles ist oben auf dem Bild zu sehen, eine größere Version gibt es hier.

Folgende Übung, die ich auch schon mal erwähnte, könnt Ihr ganz bequem zu Hause auf Euren Oberschenkeln, in der U-Bahn oder im Bus, auf der Arbeit oder in der Schule ausprobieren, ohne dass es jemandem auf den Sack geht – vorausgesetzt Ihr hämmert nicht wie blöde ;-)

Die Übung nennt sich Paradiddle und funktioniert folgendermaßen:
Schlagt einfach diese rechts(R)/links (L)-Kombination, wobei jeder Schlag den gleichen Abstand haben sollte:

RL RR LR LL
Habt Ihr das erstmal drauf, könnt Ihr gerne schneller werden. Aber es gilt immer: Exaktheit vor Schnelligkeit.

Weiterführend würde auch gehen:
RL RL RR – LR LR LL

Und das beides kombiniert ergibt:
RL RL RR – LR LR LL – RL RR – LR LR LL – RL RL RR – LR LL

Damit könnt Ihr nun ein wenig experementieren. Über Kommentare zu Erfolg, weitere Fragen oder Anregungen würde ich mich sehr freuen.
Viel Spaß
Do

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