Archiv für August and everything after

Fröhlichen Murmeltiertag

// 2. Februar 2012 // Kein Kommentar » // August and everything after

Groundhog Day - Murmeltiertag Ich wünsche Euch einen tollen Tag, denn heute ist Murmeltiertag (engl. Groundhog Day). Übrigens eine der besten Komödien, die ich kenne. Mit dem absolut fantastischen Bill Murray.
Do

Bild unter folgender Lizenz

Tatort: Leben

// 31. Januar 2012 // Kein Kommentar » // August and everything after

Rauch stieg aus den Gullideckeln hervor. Er konnte den Dreck förmlich riechen. Weiter vorne flackerte schwach das Licht einer Straßenlaterne. In Mantel und Schal eingehüllt stiefelte er durch die kalte Nacht. Aufregung machte sich in ihm breit. Angst, vor dem Kommenden. Furcht, vor der Wahrheit. Mittlerweile war er sich nicht mehr sicher, ob er es wirklich tun sollte. Was wäre, wenn alle Hoffnung wie ein aus zwei Metern fallen gelassener Spiegel zerbrechen? Wie konnte er sich so etwas wagen? Seine Augen tränten ob des kalten Windes. Er lief noch ein Stückchen weiter, blieb an einer Straßenecke stehen und griff in seine Manteltasche. Nervös kramte er den Briefumschlag heraus. Er strich sanft mit seinen Fingern über das Papier. In diesem Umschlag befand sich die Wahrheit. Die Wahrheit der letzten Wochen. Sollte er ihn einwerfen oder in den nächsten Mülleimer werfen? Er wusste es nicht. Ein Obdachloser rief von der anderen Straßenseite unverständliche Laute und zerschmetterte eine Flasche an einer Mauer.

Er lief weiter – eine Kurve, ein paar Häuser und stand schließlich, halb erfroren, vor dem Briefkasten. Er wusste, wenn er diesen Brief nun einwerfen würde, gäbe es kein Zurück mehr. Kein “Wenn” und kein “Aber”. Kein “Nein” und kein “Ja”. Nichts.

Traut er sich nicht, wird er ewig darüber nachdenken.
Traut er sich, zerstört er vielleicht alles, was er hat.

Der Mann steckte den Brief in den Kasten.

Jahresrückblick 2011

// 27. Januar 2012 // Kein Kommentar » // August and everything after

Es ist nie zu spät für einen Jahresrückblick.

Vorherrschendes Gefühl für 2011?
Ich würde sagen, Glück und Geborgenheit. Am Ende des Jahrs Schmerz und Freundschaft.

2011 zum ersten Mal getan?
Tut auf dem Blog nichts zur Sache.

2011 nach langer Zeit wieder getan?
Im Urlaub gewesen. Sowas passiert eher unregelmäßig bei mir.

2011 leider gar nicht getan?
Fallschirm gesprungen. Das muss ich irgendwann mal machen!

Wort des Jahres?
Schlagzeug. Habe sehr viel gelernt dieses Jahr.

Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen. Ist aber okay. Jetzt noch ein paar Kilos mehr und ich hab Idealgewicht.

Stadt des Jahres?
Gießen. Immer und immer wieder.

Alkoholexzesse?
Ja, zwei. Die waren aber auch echt übel. Danke an David und Olli. Arschgeigen ;)

Davon gekotzt?
Nein, ich kann mich beherrschen.

Haare länger oder kürzer?
Gleich geblieben.

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Das eine Auge ist besser, das andere schlechter geworden.

Mehr ausgegeben oder weniger?
So wies aussieht mehr. Aber es wurde auch viel Nützliches gekauft.

Höchste Handyrechnung?
Um die 40€. Hab in fast allem eine Flatrate.

Krankenhausbesuche?
Einer. Zum Röntgen. Sonst nicht.

Verliebt?
Ja.

Getränk des Jahres?
Glen Grant Whiskey.

Essen des Jahres?
Selbstgemachte Burger und meine Eigenkreationen

Most called persons?
Gibts nicht wirklich.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Freunden

Song des Jahres?
Ui, schwere Frage. Ich sag einfach mal Mary’s Place von Bruce Springsteen.

CD des Jahres?
Noch schwerer. Schandmauls Traumtänzer ist dabei. Und weitere.

Buch des Jahres?
Leider keines. Kam zu selten zum Lesen.

Film des Jahres?
Ich kann es wirklich nicht mehr sagen. Thor war z.B. ganz gut.

Konzert des Jahres?
Schandmaul in Neu Isenburg.

TV-Serie des Jahres?
Gibts keine.

Erkenntnis des Jahres?
Freunde geben viel viel Kraft.

Drei Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können?
Trennung
Schlechte Musik
Schlechtes Essen

Nachbar des Jahres?
Meine Cousine Hanna ;)

Beste Idee/Entscheidung des Jahres
Spontaner zu sein.

Schlimmstes Ereignis?
Meine Trennung.

Schönstes Ereignis?
Mein Cousin und seine Frau haben ihr erstes Kind bekommen.

2011 war mit einem Wort?
Achterbahn.

Selbstfindungsprozess / Wer bin ich eigentlich?

// 23. Januar 2012 // 2 Kommentare » // August and everything after

Selbstfindungsprozess – schwieriges Wort.
Kennt Ihr Euch selbst? Wisst Ihr, was Ihr wollt, mögt – was die Zukunft bringt? Bzw. was Ihr in der Zukunft vor habt? Kennt Ihr Euch selbst?

Habt Ihr manchmal das Gefühl, Ihr wisst nicht, wer Ihr seid?
Seit ca. ein bis zwei Wochen habe ich keine Ahnung mehr, wer ich bin. Was tue ich eigentlich? Wieso bin ich manchmal sauer auf Leute, die gar nichts gemacht haben? Wieso fahre ich im Auto, bin traurig und denke über das Leben nach? Wieso schaffe ich die einfachsten Dinge nicht? Wieso freue ich mich nicht auf das Neue, was kommen mag? Wieso schlafe ich nicht immer gut?
Das schlimme ist, dass ich manchmal erstaunt und traurig darüber bin, dass ich mir selbst fremd bin. So etwas hatte ich noch nie im Leben. Ich versuche nun, ein Beispiel zu erstellen:

Sein Leben ist toll. Er hat alles, was er möchte. Doch dann kommt der Super-GAU. Alles verändert sich ungewollt. Sein Leben, seine Liebe, seine Umgebung. Er schlurft einige Zeit durch die Welt. Dann kommt die große Veränderung, die positiv ist. Außerdem Eine, die im wesentlichen Sinne positiv ist, aber durch die Umstände dennoch negativ wirkt. Schließlich noch eine Veränderung, die ihn komplett zu Boden wirft. Sein Leben liegt vor ihm auf dem Boden. Zerschellt. Normalerweise steht er auf. Doch dieses Mal hindert etwas ihn daran. Er selbst…

Ich hoffe für diesen Typ, dass er es schafft, aufzustehen und nach vorne zu Blicken. Ein Zitat von mir passt als Abschluss am besten: Blick nach vorne. Denn vorne ist der Horizont.
Do

Was ist los? Oder Und es kriegt Dich doch!

// 19. Januar 2012 // 2 Kommentare » // August and everything after

Hier ist nichts los, nur vereinzelte Beiträge in großem Abstand.
Nun, es ist viel passiert in der zweiten Jahreshälfte 2011.
Von persönlichen Tiefschlägen, neuen Chancen und vielen Projekten; von tollen Freunden, einer wunderbaren Familie und Veränderungen in der Umgebung. Alles im letzten halben Jahr.

Man weiß es genau, doch wenn man es selbst erfährt, wird es noch viel viel klarer: Je mehr man erlebt, je unterschiedlicher die Erfahrungen sind, desto mehr lernt man. Man wird reifer, stärker, größer.
Wie kann man diese Reife nutzen?

  • man kann Freunden und Bekannten gute Ratschläge geben…
  • …die vielleicht genau bei dieser Person nicht helfen
  • man kann Parallelen zu anderen, vorangegangenen Erfahrungen ziehen…
  • …und den Wissensschatz so noch weiter ausbauen

Man kann so viel. Dennoch bringt denken nicht so viel, wie etwas tun. Die Taten sind das, was uns Menschen ausmachen. Die Taten zeichnen uns aus. Als guten Menschen oder schlechten Menschen.

Nun folgt die Schicksals-Diskussion. Wer also ab dieser Stelle genug hat, klinkt sich besser aus.
Hat alles einen Sinn? Ist alles vorherbestimmt? Ist alles gut so, wie es kommt?
Ein Freund von mir hat dies behauptet.
Beispiel:

Ein Mann hat einen Autounfall. Er ist schwer verletzt, liegt im Krankenhaus. Eine gute Bekannte von ihm kommt ihn oft besuchen. Er war vorher schon in sie verliebt, sie nicht in ihn. Beide reden viel miteinander, lernen sich näher kennen und obwohl die Dame eigentlich keine Beziehung mit ihm möchte, lässt sie sich auf ein Abenteuer mit ihm ein. Drei Jahre später leben beide zusammen und sind glücklich.

Was erkennen wir an diesem Beispiel? Eine typische Situation der Menschen? Er liebt, sie nicht. Er baut einen Unfall, beide lernen sich näher kennen und kommen zusammen. Schicksal? Zufall? Glück für ihn?
Kann etwas Vorherbestimmt sein? Kann man an Schicksal glauben, wenn man nicht an Gott glaubt? Wer bestimmt denn alles vorher?

Wenn man Träume hat, muss man daran arbeiten. Sei es beruflich, privat, künstlerisch. Es ist vollkommen egal, alles bedeutet harte Arbeit. Wenn man aber z.B. an etwas arbeitet, und es dennoch nicht gelingen mag, ist dies dann auch Schicksal oder ist es Pech? Unvermögen? Wer sagt, ich erreiche mein Ziel (oder nicht) und wer hat das Recht, dies zu tun? Das Schicksal?

Was meinen Blog angeht, weiß ich, was ich hier schreiben möchte. Ich weiß auch, dass ich es nicht komplettt kontrollieren kann, ob ich es schaffe, mehr zu schreiben. Ich habe in der Vergangenheit oft geschrieben, ich werde hier mehr publizieren. Dennoch, dieses Versprechen werde ich nicht mehr geben. heunihome bleibt mein Blog, mein zu Hause im Internet, mein erstes Baby. Ich werde mit Euch über Musik reden, über Schlagzeug, Rollenspiel, Hörspiele, Filme und Co. Wie oft, wann und worüber – ich weiß es nicht. Ich hoffe nur, Ihr bleibt mir treu, kommentiert hin und wieder und folgt mir auf Twitter oder sonstwo.

Das Schicksal wird es zeigen. Oder doch nicht?
Do

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