Selbstfindungsprozess / Wer bin ich eigentlich?

// 23. Januar 2012 // Kategorie: August and everything after // Schlagworte: , , , , , ,

Selbstfindungsprozess – schwieriges Wort.
Kennt Ihr Euch selbst? Wisst Ihr, was Ihr wollt, mögt – was die Zukunft bringt? Bzw. was Ihr in der Zukunft vor habt? Kennt Ihr Euch selbst?

Habt Ihr manchmal das Gefühl, Ihr wisst nicht, wer Ihr seid?
Seit ca. ein bis zwei Wochen habe ich keine Ahnung mehr, wer ich bin. Was tue ich eigentlich? Wieso bin ich manchmal sauer auf Leute, die gar nichts gemacht haben? Wieso fahre ich im Auto, bin traurig und denke über das Leben nach? Wieso schaffe ich die einfachsten Dinge nicht? Wieso freue ich mich nicht auf das Neue, was kommen mag? Wieso schlafe ich nicht immer gut?
Das schlimme ist, dass ich manchmal erstaunt und traurig darüber bin, dass ich mir selbst fremd bin. So etwas hatte ich noch nie im Leben. Ich versuche nun, ein Beispiel zu erstellen:

Sein Leben ist toll. Er hat alles, was er möchte. Doch dann kommt der Super-GAU. Alles verändert sich ungewollt. Sein Leben, seine Liebe, seine Umgebung. Er schlurft einige Zeit durch die Welt. Dann kommt die große Veränderung, die positiv ist. Außerdem Eine, die im wesentlichen Sinne positiv ist, aber durch die Umstände dennoch negativ wirkt. Schließlich noch eine Veränderung, die ihn komplett zu Boden wirft. Sein Leben liegt vor ihm auf dem Boden. Zerschellt. Normalerweise steht er auf. Doch dieses Mal hindert etwas ihn daran. Er selbst…

Ich hoffe für diesen Typ, dass er es schafft, aufzustehen und nach vorne zu Blicken. Ein Zitat von mir passt als Abschluss am besten: Blick nach vorne. Denn vorne ist der Horizont.
Do

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2 Kommentare to “Selbstfindungsprozess / Wer bin ich eigentlich?”

  1. Sascha  (@) sagt:

    Meist kommt man in solche Phasen, wenn man (zu viel) über sich und sein Leben nachdenkt. Zwar kann es nie schaden, über sich und sein Leben selbst zu reflektieren, aber man sollte es nie übertreiben. Sonst verläuft man sich in den eigenen Gedanken und kramt vor allem die negativen hervor.

    Klingt blöd, aber der beste Weg ist meiner Meinung nach, in solchen Momenten einfach aktiver zu leben und sich bewusst weniger Gedanken zu machen. In erster Linie in die Zukunft blicken, und nicht so sehr in der Vergangenheit zu wühlen. Aus letzterer kann man prima lernen, doch gestalten kann man nur die Zukunft – und die Gegenwart natürlich ;)

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  2. Heuni sagt:

    @Sascha: Ja, das stimmt Sascha. Doch auch wenn man aktiv lebt, mit Freunden unterwegs ist etc., kann es passieren, das man Abends, alleine, wieder über alles nachdenkt.
    Es ist einfach schwierig.

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