Die Entwicklung und Erweiterung des Musikgeschmacks
// 24. August 2010 // Kategorie: Musik // Schlagworte: Geschmack, Jazz, Metal, Mittelalter, Musik, pop, rock
Jeder hat einen eigenen Musikgeschmack. Dies ist deshalb so wichtig, da dadurch viele Genres entstehen können, neue Kreationen und individuelle Bands.
Doch jeder hat auch innerhalb seines Lebens eine Entwicklung in der Musik durchgemacht.
Ich versuche dies nun an mir selbst zu ergründen und Euch zum Nachdenken anzuregen.
Die Kindheit
Nachdem ich Anfangs Märchen, Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg, TKKG und Co. verschlang und keinen blassen Dunst von Musik hatte, musste es irgendwann mal soweit kommen – ich mochte einen Künstler. Meiner ersten musikalischen Erinnerung ableitend musste dies einer der größten (wenn nicht DER größte) Künstler überhaupt sein: Michael Jackson. Ich hörte Black or White, Smooth Criminal und Wanna be startin’ something rauf und runter. Er war der Einzige für mich. Jahrelang. Zwischendurch, ja, ich gebe es zu, war Looking for Freedom von David Hasselhoff noch als Titel weit vorne, aber Michael war eben mein Idol.
Geprägt durch die Mini Playback Show gab es natürlich ein paar Titel, die ich besonders mochte. Lucilectrics Mädchen fand ich toll, Lemon Tree von Fools Garden war toll, East 17 und die Backstreet Boys irgendwie auch.
Als Kind macht man eine beachtliche Entwicklung und Verschmelzung der Genres durch.
Bis heute hängengeblieben ist Michael Jackson. Ich liebe ihn als Künstler immer noch. Das Album Dush of the Day von Fools Garden muss ich mir glaube ich mal besorgen.
Zwischenfazit: Die Jugend prägt. Wenn die Eltern, so wie meine, viel Rock hören, kann es gut sein, dass man dies selber auch tut. Wenn man früh mit einem Künstler, einem Genre in Verbindung kommt, kann es ebenfalls sein, dass man später mehrere Alben im Regal stehen hat.
Die Jugend
Der Rock wurde härter. Achja, habe ich erwähnt, dass ich dem Rock immer treu geblieben bin?
Es ging von Bryan Adams (alle Alben hier) über Bon Jovi, Die Ärzte, ein wenig Jazz von Louis Armstrong bis hin zu J.B.O. und Santana. Alles wurde durchgehört, alles wurde gekauft (!) und vieles wurde gemocht.
Hinzu kam der härtere Bereich des Metal. Iron Maiden, die größten Metaller ever, griffen in Ihre Saiten, schlugen auf die Felle und sangen sich in mein Metal-Herz. Hinzu kamen ebenfalls so geniale Bands wie die früheren Nightwish, Iced Earth, Hammerfall, Kamelot, Manowar und so weiter. Hiermit wurde, auch geprägt durch Freunde, die härtere Gangart in meinen Geschmack eingepflanzt.
Auch heute noch höre ich einige der genannten Künstler sehr sehr gerne und sammle Ihre Alben.
Mit Hip Hop bin ich durch Freunde natürlich auch in Berührung gekommen. Einige Songs gefallen mir, einige finde ich absolut grässlich. Ich bin kein Fan von Hip Hop/Rap, kaufe keine Alben (auch wenn ich dies früher getan habe) oder gehe auf Konzerte – vielmehr ist es die Neugier und das zufällige Gefallen an bestimmten Songs. Dieser Abschnitt gilt ebenso für den Großbereich Techno.
Zwischenfazit: Hier wird die Weiche komplett gestellt. Hat man erst einmal den groben Stil (Rock, Pop, Rap, Jazz) gefunden und die Abneigungen ebenfalls (oder das Es-gefällt-mir-nicht-so-gut) bleibt man meistens in dieser Richtung fündig.
Bitte eine Lebensabschnitts-Überschrift einsetzen respektive das Jetzt
Mein Musikgeschmack ist und bleibt: Alle Arten von Rock.
Die Counting Crows haben mir den Folk-Part nähergebracht. Emotionale Texte (übrigens einer der unbekanntesten bekannten Bands überhaupt und einer der genialsten Texter) gepaart mit guten, ehrlichen Rock lassen mein Herz höher schlagen.
Schandmaul wurde durch Empfehlung (danke Sasi) meine Lieblingsband und hat mir gleichzeitig das Mittelalter-Folk-Rock/Metal Genre ans Herz gelegt. Saltatio Mortis zählt z.b. seit kurzem auch zu meinen Lieblingsbands. Und auch den Klängen von In Extremo und Subway to Sally fröne ich. Durch meine Liebe für Fantasy, Mittelater und Rollenspiel verliere ich mich manchmal in den wundervollen Klängen und Texten.
Egal ob die Beatles, die Rolling Stones, Led Zeppelin, The Baseballs (oder Dick Brave) – der Rock bleibt meine Liebe und ich werde ihn hegen und pflegen.
Gesamtfazit
Durch Freunde und das stetige “Neuerfahren” der Musikwelt entdeckt man immer wieder neue Künstler, Bands und Musikstile. Irgendwann weiß man, was man kaufen kann und was nicht, irgendwann weiß man, was man liebt.
Ich liebe den Rock.
Danke schön.
Do
Und Ihr?
Wie sieht Eure Entwicklung und Erweiterung des Musikgeschmacks aus? Schreibt einen Kommentar oder sogar einen eigenen Blog-Eintrag. Über Links würde ich mich sehr freuen.
Bild von shankar, shiv von Flickr unter folgender Lizenz

Alles was rockt ist gut. Aber noch viel mehr. Eigentlich alles ausser extremen Tecno und extremen Hip Hop. Aber Gitarre spielt die erste Geige