Ich rieche Freiheit

// 13. April 2010 // Kategorie: Spots/Poesie // Schlagworte: , ,

Freiheit

Wenn ich meine Augen nach vorne richte,
sehe ich das, was ich sehen will.
Wenn ich meine Augen schließe,
finde ich keine Ruhe.

Ich schließe die Augen nur zum Schlafen,
offen sind sie, wenn ich wandere.
Ich wandere immer dort hin,
wo mein Bauch mich hintreibt.

Mein Kopf gibt ihm Recht,
dem Bauch, der die Freiheit liebt.
Ich rieche die frische Luft,
eine Brise zersaust mein Haar.

Ich höre Vögel,
sehe ihrem Flug nach.
Ich fühle Regen,
der den Boden bemalt.

Ich schmecke Luft,
freie Luft.
Ich sehe Licht,
das das Meer bestrahlt.

Und wenn ich dann dort hingehe,
wo ich mich hinführe,
bin ich frei!
Do

Bild von paul (dex) busy @ work von Flickr unter folgender Lizenz

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1 Kommentar to “Ich rieche Freiheit”

  1. Sasch sagt:

    So viel Seele hat mein Brüderchen!! *stolz bin* Ein tolles Gedicht mit wahrem Kern. Lass dich treiben, Domi. Es führt dich bestimmt an die richtigen Orte.
    Sasch

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