D&D – Rollenspiel erklärt Teil V

// 5. April 2008 // Kategorie: Rollenspiel // Schlagworte: , , ,

Nach einem Ausflug vom Gastautor Mark in die Welt des Charakterbogens eines Rollenspielers, möchte ich nun Teil fünf veröffentlichen und etwas zum Charakter an sich erläutern.
An einem Charakter im Rollenspielsystem D&D (Dungeons & Dragons) kann man so Einiges schrauben, ändern, selbst bestimmen oder auswürfeln.
Beginnend beim Charakternamen (was sich immer als eine der schwierigsten Entscheidungen herausstellt, die es im Rollenspiel gibt; da man den Namen sehr lange behält und sich damit identifizieren muss.), der Rasse (Mensch, Zwerg, Gnom, Elf, etc.), der Klasse (Krieger, Magier, Paladin, Kleriker, Waldläufer, Dieb, etc.), die Gesinnung (gut, böse, neutral und diverse Unterstufen), die Gottheit (es gibt für jede Klasse/Rasse verschiedene Götter. Bei unserem Kleriker Zoltan bspw. nennt sich die Gottheit Helm, der Gott der Wächter und Beschützer) und natürlich die äußerlichen Teile wie Augenfarbe, Haarfarbe, Größe, Gewicht usw.
Die physischen Werte Stärke, Geschicklichkeit, Konstitution, Intelligenz, Weisheit und Charisma werden ausgewürfelt und sind mitunter die wichtigsten Werte eines Charakters. Sie sind selbsterklärend und ich werde sie nicht weiter erläutern. Wer trotzdem Fragen hat, immer schön stellen.
Trefferpunkte eines Charakters kann man am besten mit Lebensenergie umschreiben. Bei der Anzahl der Trefferpunkte kommt es auf die gespielte Rasse und Klasse an. Ich selber spiele einen Waldläufer (den ich im nächsten Teil detailliert beschreiben werde) und habe momentan bei Stufe 8 Waldläufer plus Stufe 2 Psi eine Trefferpunktanzahl von 89. Zum Vergleich: ein “normaler” Mensch im D&D Reich besitzt ca. 13 Trefferpunkte. Wenn ich mich irre, bitte verbessern.
Unter Rettungswürfe fallen die drei Werte Reflex, Willen und Zähigkeit. Beispiel: ein Gegner schießt einen Giftpfeil auf Euch. Man würfelt mit einem W20 und addiert das Ergebnis mit dem Zähigkeitswert um herauszufinden, ob man das Gift sofort spürt und Abzüge bekommt oder nicht.
Ein sehr wichtiger Teil des Charakters sind die Fertigkeiten. Darunter fallen Dinge wie Klettern, Reiten, Springen, Lauschen und vieles nützliches Zeug mehr.
Dann gibt es noch die Waffenwerte. Den Angriffsbonus (z.B. plus elf auf den W20 beim Angriff), den Schadensbonus (z.B. plus 2W6 + 5 als Schaden), die zu erreichende Anzahl für einen kritischen Treffer (gibt Boni wie z.B. Benommenheit beim Gegner für eine gewisse Rundenanzahl) und diverse kleinere Werte, die ich hier nicht erläutern möchte – ich würde sonst den Rahmen sprengen, wenn ich den ganzen Charakterbogen durchgehe.
Neben der Ausrüstung, magischen Gegenständen und vielem mehr bietet der Charakterbogen noch einiges mehr an, um den Charakter ordentlich zu formen. Zauber z.B. sind ein wichtiger Bestandteil eines Magiers.

So, das war Teil 5 von Rollenspiel erklärt und ich hoffe, es hat Euch Spaß gemacht und Ihr gebt ein paar Kommentare zu dem Geschriebenen ab. Bis zu Teil sechs.
Do

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