Zeit ist ein grausamer Freund
// 6. Februar 2008 // Kategorie: August and everything after // Schlagworte: liebe, versprechen, zeit
Die Zeit hat mich schon immer fasziniert.
Sie tickt unaufhörlich vorwärts, tick, tick, tick, immer weiter. Sie hat keine Kondition, keine Ausdauer, sie ist ewig da.
Wenn die Zeit ein Geräusch machen sollte, und Euch fragt jemand, welches dieses sei, antworten die Meisten wohl “tick”. Doch ist die Zeit nicht unsichtbar? Man sieht sie nicht, man erlebt sie nur.
Nun, das Warten ist für mich das Schlimmste was es gibt. Warten auf eine tolle Veranstaltung, warten auf einen Anruf, warten auf eine neue CD Veröffentlichung, warten auf die Liebe.
Das Wort Zeit bezeichnet im Alltag die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene und scheinbar kontinuierlich fortschreitende Ordnung im Auftreten von Ereignissen.
sagt Wikipedia dazu. Stimmt wohl. Man wartet auf die Zukunft. Wartet man wirklich oder lebt man nur? Beispiel: man ist auf der Arbeit, arbeitet vor sich hin, arbeitet ab, arbeitet auf und zu. Die Zeit vergeht. Hat man sie wahrgenommen?
Das Schlimmste was es gibt ist das Warten auf die Liebe. Nicht auf die Liebe an sich, sondern das Warten auf eine bestehende Liebe. Warten auf den erlösenden oder zerschmetternden Anruf.
Man macht sich Gedanken, die man sich sonst nie machen würde. Es liegt nicht an einem selbst, sondern an seinem Gegenüber. Trotzdem macht man sich Vorwürfe, rechnet sich aus, was man besser machen, ändern sollte.
Ich verspreche, dabei zu sein.
Ich verspreche, immer da zu sein – Tag und Nacht – vierundzwanzig Stunden – sieben Tage die Woche – das ganze Jahr.
Ich verspreche zu lieben, zu ehren, zu verwöhnen und ich zu sein.
Ich verspreche mich an dich.
Immer.
Do

Du hast einfach nur Recht…