Sylt, Möwen, salzige Luft und ein Reisebericht

// 27. August 2007 // Kategorie: August and everything after // Schlagworte: , , ,

Westerland
Schon bei der Frage, wie meine Freundin und ich nach Sylt kommen, fing es an.
Wir hatten uns entschieden, aus finanziellen Gründen, zu fliegen. Bahn hätte 50 Euro pro Person mehr gekostet.
Der Flug ging um halb zehn Uhr Abends und sollte ca. eine Stunde dauern.
Nach der Landung schnell ein Taxi geschnappt und auf zu unserem Appartement. Groß war es nicht, aber für zwei Personen und 60 Euro die Nacht reichte es. Wir beschlossen sofort Westerland zu erkunden und liefen an den Strand. Wir waren in der Steinmannstraße beherbergt und hatten es nicht weit, bis auf die Pulsader Westerlands: die Friedrichstraße respektive die Strandstraße. Dort schnell eingebogen und ab an den Strand. Es wurde langsam etwas kühler, aber so ist das an der Nordsee, an der wir vor unserem Appartement übrigens auch sogleich von kreischenden Möwen begrüßt wurden.
Auf der Strandpromenade war ein Weinfest im Gange und die Hölle los. Wir liefen einmal über Selbiges und watschelten dann über den Sand ein paar Meter weiter um die Meeresluft zu genießen. Als Kind war ich des öfteren mit meinen Eltern auf Sylt und ich erkannte sofort den Geruch, der hier herrscht. Einfach genial. Salzige Luft, absolute Frische und dieses gewisse Etwas: der Westerland Effekt.
Nachdem wir noch einige Minuten im Strandkorb verweilten, gingen wir schließlich nach Hause um zu schlafen.

Hitze
Gut geschlafen, bei einem Supermarkt mit einem großen E im Namen eingekauft und erstmal gefrühstückt. Und zwar Kliffkanten. Bei uns heißen die Dinger entweder Jogging-Brötchen oder Weltmeister (wie schmecken heißen die denn bei Euch?). Und danach, jaaa, danach direkt an den Hauptstrand in Westerland. Es war sonnig, angenehm warm und nicht sooo voll (mag daran liegen, dass wir um neun schon losgegangen sind). Schönes Plätzchen gesucht und erstmal hingelegt. Und es kam, wie es kommen musste: es wurde immer und immer wärmer. Ich schätze, es waren dann nachmittags ca. 30° bis 35°C. Meine Freundin war übrigens wirklich so wahnsinnig, ins Meer zu gehen. Und das hatte 17°C. Ich habs übrigens auch versucht. Versucht. Ich war bis zu den Oberschenkeln drin, dann schwappte eine Welle an mir hoch und ich floh zurück auf mein Handtuch. Es war 7 cm kalt sag ich Euch.
Abends noch schön was essen gewesen und dann ab in die Heia.

Friedrichstraße und die Kulisse
Am nächsten Morgen wieder schön im Appartement gefrühstückt und dann auf die Friedrichstraße Basecap für Freundin kaufen und ihr ein wenig Westerland zeigen. Und es war vooooooll. Soviele Familien, ältere Menschen und überhaupt – es war sozusagen Hochsaison.
Neben einem obligatorischen Besuch in der Sylter Welle, einem Hallenbad, welches mit Meerwasser gefüllt ist (die drei Rutschen, eine Dunkelrutsche, eine normalen Lange und eine Freefall Rutsche, waren leider im Bau) und einem Becken, welches alle halbe Stunde mit Wellen für extra Spaß sorgte, waren wir noch eine Runde Minigolf spielen, besuchten den Hafen in List und ließen es uns natürlich nicht nehmen ein zwei drei vier Fischbrötchen bei Gosch zu essen. Herrlich. Die besten Fischbrötchen der westlichen Hemisphäre.
Noch ein Tipp für jeden Sylt Besucher: geht in die Kulisse essen. Dieses feine Bistro liegt in der Elisabethstraße direkt an Ecke Friedrichstraße – Steinnmannstraße. Karten so groß wie die Tageszeitung, schöne Bar und absolut köstliches Essen. Ich futterte Nudeln mit Putenstreifen auf Pilzsoße mit Käse überbacken. Fantastisch!

Gewitter und Kotztüte
Der Flieger für den Heimflug kam eine halbe Stunde später an. Wir wussten bis wir selber los flogen nicht warum. Dann war es uns klar. Gewitterfront. Ca. zehn Minuten rappelte und hüpfte das Flugzeug, anstatt schön ruhig zu fliegen. Manche Menschen sagen, wenn sie kurz vorm Tode stehen, würde das ganze Leben an einem vorbeiziehen. Das selbe wäre fast mit meinem Essen passiert. Gott sei dank war es nicht so.
Zu Hause holten uns dann mein Cousin und seine Freundin (die gleichzeitig die Zwillingsschwester meiner Freundin ist) und die Eltern dieser zwei Damen ab. Nach ein ein halb Stunden Heimfahrt dann ab ins Bett und tief und fest geschlafen.
Ich hab noch einen Tipp für Euch: cremt Euch ÜBERALL ein. Ich habe meine Füße vergessen und konnte sie zu Hause angekommen schälen wie ich lustig war. Das passiert mir nur einmal im Leben!

Also: fahrt mit dem Auto oder fliegt, aber besucht Westerland/Sylt. Super Atmosphäre, geile Luft und tolle Kulisse (fünf Euro in die Wortspielkasse).
Wer mehr Tipps braucht, einfach fragen.
Do

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2 Kommentare to “Sylt, Möwen, salzige Luft und ein Reisebericht”

  1. Moin Moin!

    Schön, daß es Euch auf unserer Insel gefallen hat. Direkt in der Hauptsaison ist es ja immer ein etwas arges Gedränge, aber war anscheinend noch auszuhalten… ;)

    Grüße von Sylt,
    Moiken (Sylt Blog)

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  2. Heuni sagt:

    Ja, Hauptsaison ist schon voll, aber dennoch ist es immer wieder einen Besuch wert.
    Gruss

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