Das Lufer Haus – lauscherlounge & Verlosung

Das Lufer Haus Das Hörspiel “Das Lufer Haus” von Kai Schwind erzählt die Geschichte eines parapsychologischen Forscherteams und zweier Toningenieure, die ein verlassenes Haus in der Schweiz untersuchen, was einmal der Familie Lufer gehört hat. Seit dieser Zeit sind sie verschwunden. Spurlos.

Wow, das Hörspiel der lauscherlounge aus Berlin macht vieles richtig und manches anders. Zuerst einmal kommt es ohne einen Erzähler aus, der berichtet was die Charaktere sehen oder tun, ohne stimmungstechnische Musik, ohne Soundeffekte. Zum zweiten wurde das Hörspiel unter anderen Bedingungen aufgenommen, als sonst üblich. In einem Bauernhaus, fern ab von jeder Technik, haben die Sprecher einige Zeit zusammen verbracht, um Atmosphäre und Spannung auf das Maximale hoch zu treiben.

Zur Story ist zu sagen, ich will ja nicht spoilern, dass ein parapsychologisches Forscherteam im Lufer Haus eine Woche verbringen will, um mittels Tontechnik zu erfahren, was von dem angeblich im Haus lauernden Spuk Wahrheit ist und was nicht. Nach vier Tagen sind allerdings alle Mitglieder verschwunden. Die hiesige Polizei findet keine Spuren.

Der dokumentarische Erzählstil, der auf den Tonaufnahmen des Forscherteams beruht, macht das Ganze zu einem wirklich gelungen Ergebnis. Die Sprecher sind allesamt toll: Oliver Siebeck, Gabriele Blum, Uve Teschner, Rodja Martin Tröscher, Vera Molitor, Christian Martin Schäfer und Detlef Bierstedt als Ansager der Uhrzeit und des Tages vermitteln dem geneigten Hörer wirklich das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Der Sound ist den Bedingungen angepasst, es klingt nach Aufnahme im Lufer Haus, man hört das Rauschen der Mikros, Piepsen wenn sie angehen uvm.

Fazit
Spannung pur. Bis zur letzten Minute. Herzklopfszenen und eine wirklich geniale Produktion. Kauft das Ding, es lohnt sich!

Verlosung
Lisa von der lauscherlounge war so nett mir einen Downloadcode zur Verfügung zu stellen, den ich nun zufällig unter allen Lesern verlosen möchte. Dazu einfach unter diesem Beitrag einen Kommentar mit gültiger E-Mail Adresse hinterlassen und mir dabei noch erzählen, was Euch im Leben wirklich gruseln kann. Ende der Verlosung ist am 31. Mai. Viel Glück!

Weitere Infos
lauscherlounge
Lufer Haus Website

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Neuigkeiten zur Bandtätigkeit

Gute Neuigkeiten: Wir sind vollständig. Nach anfänglicher Suche nach einem Keyboarder haben wir es aufgegeben und einen Gitarristen mit an Bord geholt, der die Band nun vervollständigt hat. Wir bestehen nun aus Alex am Bass, Annika als Stimme, Philipp an der Gitarre und mir an den Drums.

Die letzten beiden Wochen haben wir im Proberaum an zwei Songs gearbeitet. Eine Mid Tempo Nummer mit fröhlichem Text, der schon sehr rund klingt. Ein paar Anpassungen stehen noch bevor, um den Song als unseren ersten fertigen Song in die Geschichtsbücher unserer Band zu schreiben.

Das zweite Lied steht noch ganz am Anfang und wird eine Ballade mit traurigem Text. Philipp hebt die Nummer mit seinem ruhigen Gitarrenspiel auf eine, wie soll ich sagen, sphärische Ebene, Alex gibt das Fundament während ich an den Drums mit Mallets ein wenig Bum Bum spiele. Annika sucht noch nach Ihrer Gesangslinie – momentan gibt es zwei Varianten – was sich aber schon sehr geil anhört.

Ich bin tierisch froh, dass wir so gut miteinander harmonieren und wir so viel Spaß zusammen haben. Bald gehen wir mit Namen und Logo an die Öffentlichkeit – ich werde berichten.

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Harry Potter und der Stein der Weisen

Als Jugendlicher stöberte ich des Öfteren in meiner Lieblingsbuchhandlung herum. Eine mir bekannte Verkäuferin empfahl mir damals die Buchreihe Harry Potter, die wohl DER Renner zu sein schien. Ich las den Klappentext und entschied mich dafür, die ersten Bände mitzunehmen. In allen Medien war von Harry Potter die Rede. Ein Hype entstand. Da ich manchmal Bücher kaufe und sie erstmal in die Ecke lege, geschah dies auch mit dem ersten Band der Harry Potter Reihe. Dies sollte sich ändern.

Zum Thema Hype ein kleiner Einschub: Wenn bei irgendetwas ein Hype entsteht, sei es ein Buch, ein Videospiel, ein Film, Musik oder sonstigem, ist es jedermanns Entscheidung, wie man damit umgeht. Ich lasse mich davon wenig beeindrucken. Wenn mich etwas interessiert, lese, spiele, höre ich es. Wenn es mich nicht interessiert, eben nicht. Nur weil gehypt wird, hält es mich nicht davon ab, mich darüber zu informieren. Warum ich dies schreibe? Nun, viele sagen, dass der Hype auf die Nerven geht und man es deswegen ignoriert. Ich meine, wenn man etwas ignoriert, kann einem etwas ganz schön Tolles durch die Lappen gehen. So im Falle dieser Buchreihe.

Harry Potter und der Stein der Weisen Irgendwann, nachdem Harry Potter und der Stein der Weisen einige Zeit in der Ecke lag, wagte ich mich daran, das Buch zu lesen. Was soll ich sagen? Es zog mich immer und immer mehr in den Bann. Wie Harry bei den fiesen Dursleys lebt und ein tristes Dasein führt, um dann an seinem elften Geburtstag von Hagrid, dem Wildhüter, aus seiner Realität gerissen wird um auf der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei zum Zauberer ausgebildet zu werden. Was dort passiert, wisst Ihr selbst oder könnt es selbst nachlesen.

Das faszinierende an diesem Buch ist, dass es jeden, der Fantasy bzw. solcher Art Bücher mag, in seinen Bann ziehen kann. Man will unbedingt wissen, wie es weitergeht, welche Eigenartigkeiten sich die Autorin Joanne K. Rowling noch so ausgedacht hat und was es mit dem Stein der Weisen auf sich hat. Der erste Band der siebenteiligen Reihe baut die Welt, in der Harry Potter spielt, langsam und stetig auf. Charaktere wie der Schulleiter Albus Dumbledore, verschiedene Lehrer und Orte werden vorgestellt. Man taucht in eine wirklich ganz eigene Welt ab, in der die Zauberbank Gringotts von Kobolden geführt wird, das Gleis 9¾ im Londoner Bahnhof King’s Cross existiert und der Hogwarts-Express von dort alle Schüler in das Internat transportiert. Die Fantasie der Leser wird beflügelt und man fühlt sich wohl beim Schmökern.

Somit ist für mich der erste Band ein wirkliches Vergnügen gewesen. Toll geschrieben, sehr atmosphärisch, dicht und spaßig und ein Lesegenuss vom Feinsten. Uneingeschränkte Empfehlung von mir.

Nicht nur viele Buchrekorde wurden mit der Reihe gebrochen, nein, auch viele Kindern, Jugendliche und Erwachsene wurden wieder mehr zum Lesen gebracht – einige sogar aus der Legasthenie befreit. Rowling hat mit dieser Geschichte einiges bewegt und etwas geschaffen, was noch eine lange Zeit in den Zimmern der Kinder und Jugendlichen und eben auch Erwachsenen für Freude sorgen wird. Ich liebe diese Buchreihe und kann behaupten, dass es das Beste ist, was ich bisher gelesen habe. Und noch mehrmals lesen werden.

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Was ist Heimat?

Eine Heimat zu haben, mag für viele Weltenbummler zwiespältig in ihren Köpfen rumspuken. Gibt es nur zwei Arten von Menschen?

Die Weltenbummler
Diejenigen, die alles sehen wollen, immer unterwegs sind und für die Weg von zu Hause zu sein kein Problem darstellt. Sie haben zwar eine Heimatstadt, einen Ort, wo die meisten Freunde hausen und die Familie sitzt, aber die Welt ist die Heimat, nicht ein Ort.

Die Heimatlichen
Diejenigen, die gerne zu Hause sind, Ihre Freundschaften intensiv pflegen, die die Welt sehen wollen, aber danach immer wieder nach Hause zurück kehren und die Wohnung auf Vordermann bringen und Ihre Familie oft und gerne besuchen wollen.

Gibt es etwas dazwischen?
Gibt es Personen, die das Fernweh spüren, aber nicht weggehen können, weil sie es nicht übers Herz bringen?
Gibt es Personen, die zwar oft und gerne verreisen, die aber sofort das Heimweh plagt?
Gibt es Personen, die so sehr an Ihrer Heimat hängen, dass sie ein z.B. gutes Jobangebot aus anderen Teilen der Welt oder des Landes ablehnen?

Ich sage ja. Denn ich bin so eine Mensch. Ich liebe meine Heimatstadt. Ich bin gerne hier, hier ist meine Familie, hier ist mein Freundeskreis, hier sind meine Hobbys, hier sauge ich Kraft in mich hinein. Gerne bin ich unterwegs, schaue mir neue Städte an. Gerne möchte ich auch mal weiter weg, andere Kulturen kennenlernen und mit vielen Menschen reden. Aber komplett weggehen? Momentan ist dies für mich nicht vorstellbar.

Einige sagen, dass die Heimat dort ist, wo die Freunde sind. Dem stimme ich zu. Dennoch gibt es für mich eine Wurzel und diese ist nun mal hier in meiner Heimat. Wie geht es Euch?

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